Fünf historische Orgeln erfolgreich restauriert – Denkmalpflege fördert wertvolle Klangkunst in Sachsen Anhalt
Die Denkmalpflege in Sachsen‑Anhalt konnte im Jahr 2025 erneut einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des musikalischen Erbes leisten: Insgesamt fünf historische Orgeln wurden erfolgreich restauriert und denkmalgerecht instandgesetzt. Dafür wurden über 130.000 Euro an Landes‑ und Bundesmitteln bereitgestellt und rund 440.000 Euro Investitionen ausgelöst.
Vielseitige Projektlandschaft – Klangkunst bewahrt
Die geförderten Orgeln spiegeln die Vielfalt der Orgellandschaft Sachsen‑Anhalts wider – von wertvollen barocken Instrumenten bis hin zu spätromantischen Orgeln bedeutender Orgelbauer.
Gefördert wurden:
- Die Fleischer‑ & Kindermann‑Orgel in der Stadtkirche Oranienbaum (im Landkreis Wittenberg)
Förderung: 39.000 € Landesmittel, 80.000 € Bundesmittel
– eine aufwendig restaurierte historische Orgel mit hoher regionaler Bedeutung - Die Heerwagen‑Orgel im Kirchspiel Theißen‑Langenaue
Förderung: 31.300 € Landesmittel - Die Heerwagen‑Orgel in der Dorfkirche Weischütz
Förderung: 19.000 € Landesmittel - Die historische Orgel der Kirche Muschwitz
Förderung: 22.000 € Landesmittel - Die Röver‑Orgel in der St.-Marienkirche Harzgerode
Förderung: 37.500 € Landesmittel
Bedeutung für Kultur, Gemeinden und Tourismus
Historische Orgeln sind nicht nur Musikinstrumente, sondern auch wertvolle Kulturdenkmale, die über Generationen hinweg Gemeindeleben, Identität und regionale Musiktradition prägen. Die Restaurierungen tragen dazu bei,
- kulturelle Vielfalt erlebbar zu halten,
- ländliche Kirchenräume zu stärken,
- musikalische Bildung zu fördern und
- touristische Attraktivität zu erhöhen.
Die Förderung historischer Orgeln bleibt damit ein unverzichtbarer Baustein der Denkmalpflegearbeit in Sachsen‑Anhalt.
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