Mehr als 15,5 Millionen Euro für 422 neue Wohnheimplätze in Sachsen-Anhalt
Das Land Sachsen-Anhalt hat zum Jahresende Fördermittel in Höhe von knapp 15,6 Millionen Euro für den Umbau, die Erweiterung, den Neubau sowie die Modernisierung von Wohnheimplätzen für Studierende und Auszubildende bewilligt. „Damit unterstützen wir ganz gezielt die Schaffung verlässlicher Wohnangebote für unsere jungen Leute in der Ausbildung“, sagte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Magdeburg. Insgesamt würden jetzt 10 Projekte, unter anderem in Stendal, Halle (Saale) sowie Möckern, Naumburg und Harzgerode mit zusammen 422 Wohnheimplätzen gefördert.
Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im ländlichen Raum sei es wichtig, jungen Menschen nicht nur gute Ausbildungsbedingungen, sondern auch bezahlbare attraktive Unterkünfte in der Nähe des Ausbildungsortes oder ihrer Hochschule zu bieten, betonte Hüskens. „Wohnraum ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Bildung gelingt“, fügte sie hinzu. „Mit dem Programm ‚Junges Wohnen‘ haben wir ein modernes und gut austariertes Instrument geschaffen. Es ermöglicht eine finanzielle Unterstützung, dort wo Bedarfe bestehen, wo Konzepte tragfähig sind und wo öffentliche Mittel wirksam eingesetzt werden“, sagte Lydia Hüskens abschließend. Zu Ihrer Information Die Förderung je Wohneinheit beträgt bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben – höchstens aber 120.000 Euro. Bei Nachrüstung oder Ersatz eines Aufzugs beträgt die Förderung pro Wohnheimplatz 10.000 Euro. Die neuen Wohnheimplätze sind belegungsgebunden. Das heißt, wenn sie bezugsfertig sind, müssen die geförderten Räumlichkeiten 25 Jahre lang für die Unterbringung von Studierenden oder Auszubildenden zur Verfügung stehen.
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