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Magdeburg, den 16.03.2000

Staatssekretärin Fröhlich zur Eröffnung der SaaleBau 2000 in Halle: "Investitionen in denkmalgeschützte Bauten sichern Arbeitsplätze"

Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 43/00 Magdeburg, den 16. März 2000 Staatssekretärin Fröhlich zur Eröffnung der SaaleBau 2000 in Halle: "Investitionen in denkmalgeschützte Bauten sichern Arbeitsplätze" Die Staatssekretärin im Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr, Ines Fröhlich (SPD), hat die große wirtschaftliche Bedeutung der Investitionen in denkmalgeschützte Bauten betont. Zur Eröffnung der SaaleBau in Halle begrüßte sie die intensive Beschäftigung mit dem Thema im Begleitprogramm der Messe: "Denkmalschutz ist ein immer junges Streitthema. Deshalb weiß ich, wie dankbar nicht nur die Denkmalpfleger, sondern gerade auch die in diesem Bereich tätigen Handwerks- und Baubetriebe sein werden, wenn eine Wirtschaftsmesse sich dieses Themas annimmt." Denkmalpflege sei für manche ein Reizwort geworden, so die Staatssekretärin weiter. "Für viele Eigentümer ist sie ein scheinbares Hindernis bei der Verfolgung eigener Interessen. Manche sehen sich davon sogar bedroht", so Fröhlich. "Ich weiß um die Probleme, die Eigentümer mit einer Bausubstanz haben, die über Jahrzehnte nicht nur aus Geld- oder Materialmangel ungepflegt blieb. Auch manches technische Problem konnte mit den technischen Mitteln der DDR zum Schaden der Gebäude einfach nicht gelöst werden." Die Erhaltung historisch wertvoller Gebäude sei jedoch nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Pflege des Stadtbilds und zur Sicherung von Arbeitsplätzen am Bau, sondern auch Bestandteil individueller Lebensqualität. Fröhlich: "Gerade in einer Zeit, die von so vielen Umbrüchen gekennzeichnet ist, ist die Wohnumwelt ein wichtiges Rückzugsgebiet der Bürgerinnen und Bürger vor Tendenzen der Globalisierung und der Auflösung vertrauter Lebenszusammenhänge. Da ist es von Zeit zu Zeit angebracht, auf die - im besten Sinne konservativen - Werte hinzuweisen, die im Denkmalschutz stecken." Die Denkmalschutzämter müssten sich weniger als Aufsichtsbehörden, denn als Berater und Partner der Bauherren begreifen, appellierte die Staatssekretärin. "Schließlich lässt der Staat die Bürger mit den Problemen des Denkmalschutzes nicht allein. Seit 1991 sind in Sachsen-Anhalt gut 800 Millionen DM Fördermittel von Bund und Land in Einzeldenkmale geflossen", resümierte Fröhlich. "Beonders freue ich mich über die Veranstaltungsangebote zu regenerativen Energien", sagte die Staatssekretärin weiter. "Gerade die Baubranche, die sich nach dem Ende des Baubooms in Ostdeutschland in einer schwierigen Anpassungsphase befindet, braucht jetzt vor allem technische Innovationen. Und gerade die Möglichkeit, mit Solarenergie natürliche Ressourcen zu schonen und dauerhaft Geld zu sparen, wird immer mehr Interesse bei den Bauherren finden." Martin Krems Impressum: Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Turmschanzenstraße 30 39114 Magdeburg Tel: (0391) 567-7504 Fax: (0391) 567-7509 Mail: presse@mwv.lsa-net.de

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