: 192
Magdeburg, den 05.04.2000

Ehrendoktorwürde für VW-Vorstand Weißgerber Ministerpräsident Höppner: "Große Verdienste um eine bessere Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft"

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 192/00 Magdeburg, den 6. April 2000 Ehrendoktorwürde für VW-Vorstand Weißgerber Ministerpräsident Höppner: "Große Verdienste um eine bessere Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft" "Mit dem Titel eines Ehrendoktors würdigt die Universität einen Mann, der sich nicht nur um die herausragende Bilanz der Volkswagen AG verdient gemacht hat, sondern auch um die enge Zusammenarbeit von Volkswagen mit der Otto-von-Guericke-Universität." Das hat heute Ministerpräsident Dr. Reinhard Höppner anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an das VW-Vorstandsmitglied Folker Weißgerber durch die Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in der Landeshauptstadt hervorgehoben. Weißgerber habe sein Handwerk von der Pieke auf gelernt und bei der Produktionsplanung stets ein "gutes Händchen" bewiesen. Die intensive Kooperation zwischen der Volkswagen AG und der Magdeburger Universität gehe zu einem großen Anteil auf sein Engagement zurück. "Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft liegt Ihnen sehr am Herzen, wissen Sie doch um die gegenseitigen Vorteile. Deshalb haben Sie auch immer den Kontakt mit den Wissenschaftseinrichtungen gepflegt und gefördert. Dem Neuen sind Sie aufgeschlossen, suchen immer nach Verbesserungen bei den Produkten und in deren Herstellung. Dabei haben Sie die engagierten Wissenschaftlicher der Otto-von-Guericke-Universität an Ihrer Seite." Der Ministerpräsident wies darauf hin, dass die Universität in Forschung und Entwicklung mit fast allen Werken von VW zusammenarbeite. Besonders auf den technologisch hoch anspruchsvollen und gerade für die Automobilindustrie äußerst wichtigen Feldern "Rapid Prototyping ¿ Rapid Tooling", bei der Werkstoff- und Verfahrensweiterentwicklung sowie der Kraftzeugantriebe habe sich die Otto-von-Guericke-Universität einen Namen gemacht. Der Regierungschef wertete die dreistelligen Millionenaufträge der Volkswagen AG an Firmen in Sachsen-Anhalt als "Zeichen für das Vertrauen in die Arbeit unserer Unternehmen". Er hoffe, dass sich der Anteil noch weiter erhöhen werde. Höppner wies auch auf die erfolgreiche Bewerbung der Region Magdeburg-Anhalt-Harz als Innovationsnetzwerk der Automobilzulieferer im Rahmen von InnoRegio hin. Ziel des Projektes sei die weitere Vernetzung von Automobilzulieferern und ihre Weiterentwicklung zu Systemanbietern. Sachsen-Anhalt sei dabei mit fünf von insgesamt 25 Projekten das erfolgreichste Bewerberland. In Sachsen-Anhalt stellen rund 50 Firmen mit etwa 8.000 Beschäftigten Fahrzeugteile für die Automobilindustrie her. Die Produktpalette umfasst Kunststoffteile, Sicherheitsglas, Aluminiumbleche sowie Gussteile für Motoren und Getriebe. Höppner: "Sachsen-Anhalts Zulieferfirmen haben sich in einem harten Markt mit Qualitätsprodukten zu guten Preisen behauptet." Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Domplatz 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Anhänge zur Pressemitteilung