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Magdeburg, den 16.10.2000

"Goldener Plan Ost" trägt in Sachsen-Anhalt erste Früchte / Sportministerin Kuppe weiht Dreifeld-Halle in Braunsbedra ein

Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales - Pressemitteilung Nr.: 108/00 Magdeburg, den 6. Oktober 2000 "Goldener Plan Ost" trägt in Sachsen-Anhalt erste Früchte / Sportministerin Kuppe weiht Dreifeld-Halle in Braunsbedra ein Braunsbedra. Sportministerin Dr. Gerlinde Kuppe (SPD) hat am Freitag in Braunsbedra im Landkreis Merseburg-Querfurt das erste größere aus dem Sportstättensonderprogramm "Goldener Plan Ost" finanzierte Projekt in Sachsen-Anhalt feierlich eingeweiht. Die rund 4,6 Millionen Mark teure Dreifeld-Sporthalle ist mit rund 1,97 Millionen Mark von Bund und Land gefördert worden. Ministerin Kuppe sprach in ihrer Festrede von "gut angelegtem Geld". Der "Goldene Plan" sei ein "wichtiger Baustein zum weiteren Zusammenwachsen von Ost und West. Auch zehn Jahre nach der Einheit sei für die neuen Länder ein erheblicher Nachholebedarf im Sportstättenbereich zu konstatieren. "Vom Ziel, für den Breiten- und Vereinssport gleiche Bedingungen wie in den alten Ländern zu haben, ist Ostdeutschland noch weit entfernt", sagte die Ministerin. Der Mehrzweckbau erhielt in Erinnerung an 300 Jahre Bergbau im Geiseltal den Namen "Geiseltalhalle St. Barbara". Die Halle wurde behindertengerecht gebaut. Neben dem Schulsport für rund 700 Mädchen und Jungen der Region steht die Halle für den Vereinssport sowie für Kulturveranstaltungen offen. Der Sportverein Braunsbedra mit seinen rund 550 Mitgliedern ist vor allem im Fußball, Volley- und Baseball aktiv und darf sich wegen seiner besonderen Leistungen in der Sparte Leichtathletik auch Landesleistungsstützpunkt nennen. Seit 1991 förderte das Land den Sportstättenbau im Landkreis Merseburg-Querfurt mit rund 9,6 Millionen Mark. Unter anderem wurden das Hallenbad in Merseburg modernisiert sowie Sporthallen in Querfurt und Schafstädt neu gebaut beziehungsweise saniert. In Braunsbedra gelangen mit Landesgeld die Dachsanierung einer Schulsporthalle sowie eine "Verjüngungskur" für die Leichtathletikanlage im Friedensstadion. Ministerin Kuppe würdigte die Leistungen zur Rekultivierung im Geiseltal. Sie sagte: "Die Region eröffnet sich damit eine große Chance als Erholungs- und Tourismusmagnet". Wo einst Abraumbagger das Bild bestimmten, entsteht eine abwechslungsreiche, reizvolle Landschaft, in deren Zentrum der künftig größte See Sachsen-Anhalts liegen wird. Die Idee einer Sportstättensonderförderung für die neuen Länder wurde 1992 vom Deutschen Sportbund entwickelt. Erst die rot-grüne Bundesregierung nahm die Idee auf und startete 1999 ein zunächst auf vier Jahre angelegtes Programm, aus dem pro Jahr 2,6 Millionen Mark nach Sachsen-Anhalt gehen. Impressum: Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales Pressestelle Seepark 5-7 39116 Magdeburg Tel: (0391) 567-4607 Fax: (0391) 567-4622 Mail: ms-presse@ms.lsa-net.de

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