Minister Keller und Gabriel nehmen neue Teilnehmer in Umweltallianz auf: Partnerschaftlicher Dialog dient Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz zugleich
Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt Pressemitteilung Nr.: 290/00 Magdeburg, den 17. Oktober 2000 Minister Keller und Gabriel nehmen neue Teilnehmer in Umweltallianz auf: Partnerschaftlicher Dialog dient Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz zugleich Der Minister für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt, Konrad Keller, und der Minister für Wirtschaft und Technologie, Matthias Gabriel, haben heute 21 neue Mitglieder in die Umweltallianz Sachsen-Anhalt aufgenommen. Damit wächst die Zahl der Teilnehmer an der Umweltallianz Sachsen-Anhalt auf 76. Das Spektrum der neuen Mitglieder ist vielfältig. Es reicht vom Landesverband der Autoverwerter und -entsorger über kleine und mittelständische Betriebe bis hin zu Unternehmen, die größeren Unternehmensgruppen angehören (Anlage). Außerdem wurde die ATOFINA Deutschland GmbH (ehem. Elf Atochem), die bereits seit Januar an der Umweltallianz teilnimmt, für zusätzliche Umweltschutzleistungen an der Betriebsstätte Formaldehyd/Leim ausgezeichnet. Umweltminister Keller betonte, dass der Ausgleich zwischen ökonomie und ökologie zu den wichtigsten Aufgaben der modernen Industriegesellschaft gehöre. "Die Wirtschaft bleibt auf Dauer nur leistungsfähig, wenn sie ihre ökologischen Grundlagen nicht zerstört, andererseits ist wirtschaftlicher Erfolg zugleich Voraussetzung für notwendige Investitionen in den Umweltschutz." Aus dieser Erkenntnis heraus seien Landesregierung und sachsen-anhaltische Wirtschaft in einen Dialog getreten und hätten 1999 die Umweltallianz geschlossenen. In deren Rahmen habe sich die Landesregierung zur Entlastung der Wirtschaft von überflüssigen Regulierungen verpflichtet. Im Gegenzug hätten sich Kammern und Wirtschaftsverbände zu mehr Eigenverantwortung beim betrieblichen Umweltschutz bekannt. An die Mitglieder der Umweltallianz gerichtet, sagte Wirtschaftsminister Gabriel: "Sie haben die Chancen der Einrichtung eines Umweltmanagements und einer umweltbewussten Unternehmensführung erkannt. Diese erweist sich nicht nur als Beitrag zum Umweltschutz sondern auch als ökonomische Erfolgsstrategie." Durch die Schonung von Ressourcen bzw. ihre effiziente Nutzung könnten z.T. erhebliche Kosteneinsparungen realisiert werden. Die Senkung von Haftungsrisiken und ein verbessertes Unternehmensimage nach innen und außen seien weitere unternehmerische Aspekte eines aktiven Umweltmanagements. Informationen zu den heute neu aufgenommenen Teilnehmern an der Umweltallianz: SPISSINGER & KRAUSS GmbH, Halle Zahntechnik Xental Eisleben GmbH MIDEWA Wasserver- und Abwasserentsorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH Merseburg MuR Stahlbau GmbH Naumburg REPA Kunststoffe Sangerhausen GmbH Fiedler Maschinenbau GmbH, Lützen MOL Katalysatortechnik GmbH, Schkopau HALCOM Computerproduktion, -regenerierung und Umwelttechnik, Queis Sodawerk Staßfurt GmbH & Co. KG BHT Umwelttechnik GmbH, Halberstadt Henkel Genthin GmbH Präzisionsgalvanik GmbH, Wolfen boco GmbH & Co, Brehna Ing.-Holzbau Schnoor GmbH & Co. KG, Burg V.I.S. Elektrotechnik GmbH, Straßberg Akzo Nobel Chemicals GmbH, Bitterfeld TRG Technologie- und Recyclingservice GmbH, Schönebeck Landesverband der Autoverwerter und -entsorger Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburg Karosseriebau und Fahrzeugverwertung Heine, Bernburg Alcan Deutschland GmbH Werk Nachterstedt B + C Tönnies GmbH & Co. KG Fleischwerk Weißenfels / Schlachthof Weißenfels GmbH 11 Unternehmen nehmen bereits mit Erfolg am öko-Audit-System der EU teil, 8 haben sich zur Durchführung des Audit verpflichtet; außerdem werden die Weiterführung eines Umweltmanagementsystem nach der weltweit gültigen Norm ISO 14001 (6) bzw. die Verpflichtung zur Zertifizierung (1) für die Teilnahme an der Umweltallianz anerkannt; 6 der neuen Mitglieder erbringen mehr als eine Umweltschutzleistung Der Landesverband der Autoverwerter und -entsorger Sachsen-Anhalt e.V. ist bereits in der Vergangenheit durch freiwillige Maßnahmen in Erscheinung getreten z.B. mit der Gründung der ersten branchenspezifischen Entsorgergemeinschaft des Landes und durch die Beteiligung von fast 80 % seiner Mitglieder am EU-öko-Audit; jetzt hat sich der Verband verpflichtet, eine Vereinbarung zum umweltgerechten Altautorecycling mit dem Ministerium abzuschließen und will weitere Mitglieder für die Durchführung des öko-Audits gewinnen; er wird als erster Verband Mitglied in der Umweltallianz des Landes Inzwischen ist die 88. Bewerbung für eine Teilnahme an der Umweltallianz eingegangen. Impressum: Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Str.4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1946 Fax: (0391) 567-1920 Mail: pressestelle@mrlu.lsa-net.de
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