Agrarminister Keller stellt Waldschadensbericht vor Waldschäden auf Vorjahresniveau gehalten
Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 267/01 Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt Pressemitteilung Nr.: 267/01 Magdeburg, den 01. November 2001 Agrarminister Keller stellt Waldschadensbericht vor Waldschäden auf Vorjahresniveau gehalten 2001 wiesen 17 % der Bäume deutliche Schäden auf. "Der Zustand der sachsen-anhaltinischen Wälder hat sich auf dem Vorjahresniveau gehalten." Das erklärte der Minister für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt, Konrad Keller, heute bei der Vorstellung des Waldschadensberichtes 2001 in Magdeburg. Erfreulicherweise hat die Buche im Vergleich zum Vorjahr ihren Zustand verbessern können. Laut Waldschadensbericht 2001 ist ein Rückgang der Schäden von 11% zu verzeichnen. Trotzdem liegt der Anteil von 40% an deutlichen Schäden noch zu hoch. Am wohlsten fühlt sich in Sachsen-Anhalt die Kiefer . Nur mit 4% deutlich geschädigter Bäume (Vorjahr 5%) ist sie die gesündeste Baumart. Der Kronenzustand ist auf dem seit 1996 beobachteten Niveau geblieben. Ein Sorgenkind ist und bleibt die Eiche . Sie zeigt den schlechtesten Kronenzustand aller Hauptbaumarten des Landes. Wie im Vorjahr war nahezu jede zweite Eiche (47%) deutlich geschädigt. In der Gruppe der über 60jährigen Eichen stieg der Anteil deutlich geschädigter Bäume sogar noch um 2% Punkte auf 66%. Bei der Fichte ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Schadanstieg von 2% zu verzeichnen. 27% weisen deutliche Schäden auf. Keller: "Wenn wir die Belastung der Luft nicht verringern, wird der Wald nicht gesünder werden. Große Hoffnungen setzen wir in sparsame Motoren und alternative Antriebstechniken." Verursacht werden Waldschäden durch unterschiedliche Faktoren. Dazu gehören u.a. Witterung, Schädlinge und Bodenzustand. Eine Schlüsselrolle nimmt die Luftverunreinigung ein. Der drastische Rückgang der SO2-Belastung durch die Umgestaltung der Wirtschaft hat sich gesundheitsfördernd auf die Wälder ausgewirkt. Das zeigt sich an dem guten Zustand der Kiefern. Bei anderen Luftverunreinigungen ist die Reduzierung weniger deutlich ausgefallen (Stickstoffverbindungen und Ozon-Vorläufersubstanzen). Impressum: Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Str.4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: pressestelle@mrlu.lsa-net.de
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