: 130
Magdeburg, den 01.07.2002

Ausstellungseröffnung 1000 Jahre Saaleschifffahrt Verkehrsminister Daehre: "Planverfahren zum Saaleausbau schnellstmöglich auf den Weg bringen" Bundesregierung muss sich zum Saaleausbau bekennen

Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 130/02 Magdeburg, den 12. Juni 2002 Ausstellungseröffnung 1000 Jahre Saaleschifffahrt Verkehrsminister Daehre: "Planverfahren zum Saaleausbau schnellstmöglich auf den Weg bringen" Bundesregierung muss sich zum Saaleausbau bekennen Sachen-Anhalts Verkehrsminister Daehre betonte heute anlässlich der Eröffnung der Ausstellung 1000 Jahre Saaleschifffahrt nochmals die Notwendigkeit des Saaleausbaus für das letzte Teilstück des Flusses und der Schaffung einer Staustufe bei Klein Rosenburg. "Die Bundesregierung muss sich endlich zum Saaleausbau bekennen", forderte Daehre. Bund und Land müssen schnellstens das Planfeststellungsverfahren einleiten. Die abschlägige Entscheidung des Bundestages zu den Wasserstraßen mit den Stimmen der rot-grünen Regierungskoalition hat Sachsen-Anhalt geschadet. Deshalb fordert die Landesregierung die Offenlegung sämtlicher Prognosen zur Zukunft der Saaleschifffahrt. Dieses sinnvolle Projekt darf nicht an grünen Bedenkenträgern scheitern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation im Lande Sachsen-Anhalt und nicht zuletzt weil die Saale ein bisher ungenutztes immenses Potenzial für das umweltfreundliche Binnenschiff darstelle, sei diese Entscheidung völlig unverständlich. Daehre: " Nun liegt es an uns, alle Aktivitäten zur Vollendung des Saaleausbaus zu bündeln und die erforderlichen Planverfahren zügig einzuleiten, damit diese wichtige Wasserstrasse für die Binnenschifffahrt schnellstmöglich genutzt werden kann und der wirtschaftliche Aufschwung Fahrt aufnehmen kann". In den letzten Jahren wurden die Schleusen in Calbe, Bernburg, Alsleben, Rothenburg und Wettin modernisiert und Brückenanhebungen für einen mehrlagigen Containerverkehr durchgeführt. Der Ausbau des noch verbliebenen Teilabschnittes von 20 Kilometern könnte mit einem vergleichsweise geringen Aufwand von etwa 70 Millionen Euro realisiert werden. Es wäre unverantwortlich, wenn bisher getätigte Gesamtinvestitionen von mehr als einer halben Milliarde Euro schlichtweg in den Sand gesetzt worden seien, so Daehre. Wir erwarten eine positive gesamtwirtschaftliche Wirkung vor allem für die an der Saale angesiedelten Unternehmen wie die Solvay Deutschland GmbH und die Kali und Salz GmbH in Bernburg. Diese und andere Unternehmen könnten nach einer Vollendung des Saaleausbaus zwischen Calbe und der Elbmündung einen beachtlichen Teil ihrer Produkte direkt mit dem Binnenschiff in Richtung Nordseehäfen transportieren. Impressum: Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Turmschanzenstraße 30 39114 Magdeburg Tel: (0391) 567-7504 Fax: (0391) 567-7509 Mail: presse@mwv.lsa-net.de

Impressum:
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
Fax: (0391) 567-7509
Mail:
presse@mlv.sachsen-anhalt.de

Anhänge zur Pressemitteilung