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Magdeburg, den 06.04.2003

Existenzgründungsoffensive Ego.-Beauftragte der Städte, Kreise und Hochschulen beraten mit Wirtschaftsminister

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 050/03 Magdeburg, den 3. April 2003 Existenzgründungsoffensive Ego.-Beauftragte der Städte, Kreise und Hochschulen beraten mit Wirtschaftsminister Magdeburg. In Sachsen-Anhalts kreisfreien Städte, Landkreisen und Hochschulen haben ego-Beauftragte ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie sind vor Ort Ansprechpartner und Initiatoren für die Existenzgründungsinitiative ego., die Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger Anfang April gestartet hatte. Heute fand in Magdeburg die erste Zusammenkunft der ego-Beauftragten statt. "Wir setzen hohe Erwartungen in Ihr Wirken", betonte Minister Rehberger. "Wir brauchen in Sachsen-Anhalt eine neue Gründerwelle, und das Klima dafür muss vor Ort geschaffen werden, also in den Kreisen und Städten und an den Hochschulen des Landes." Ego-Beauftragte müssen, so Minister Rehberger, gleichermaßen fachkundige Berater für potenzielle Existenzgründer wie ideenreiche Initiatoren von Gründungs-Aktivitäten sein. Wie die Beratung in Magdeburg zeigte, gibt es in Sachsen-Anhalt bereits Existenzgründungs-Aktivitäten mit sehr guten Ergebnissen. Darüber berichteten der Halberstädter Landrat Henning Rühe sowie der Oberbürgermeister von Zeitz, Dieter Kmietczyk. Informationen über die Förderung von Existenzgründern durch das Arbeitsamt vermittelte Helmuth Lehmann vom Landesarbeitsamt. Die Berater-Unterstützung für Existenzgründer durch die Business Angel bot Dr. Horst Küpper aus Saarbrücken an. Minister Horst Rehberger kündigte weitere intensive Beratungen in den Monaten Mai und Juni an. Dann wird auch speziell über die Gründung von Start-ups im Hochschulbereich gesprochen werden. Hier verspricht sich Rehberger wesentliche Impulse für die Technologielandschaft und für Innovationen in Sachsen-Anhalt. Gemeinsames Ziel aller ego.-Aktivitäten ist es, soviel Existenzgründungen zu initiieren, dass Sachsen-Anhalt als jetziges Schlusslicht bei der Existenzgründerquote zumindest den Bundesdurchschnitt erreicht. Als lukrativer Anreiz im Wettbewerb um die besten Ideen und größten Erfolge werden deshalb jährlich, erstmals Anfang 2004 für das Jahr 2003, Prämien vergeben: Die vier bei ego. erfolgreichsten kreisfreien Städte und Landkreise erhalten eine Prämie von je 1 Million Euro. Die Mittel stehen ¿ ohne weitere Bindung ¿ für investive Vorhaben zur Verfügung, auch zur Kofinanzierung von Fördermitteln. Damit können bei staatlich geförderten Investitionsvorhaben bis zu 5 Millionen Euro für investive Projekte im Stadt- oder Landkreis erschlossen werden. Diejenige der beiden Universitäten des Landes, die unter ihren Absolventen die größere Zahl von Start-ups erreicht, erhält für universitäre Zwecke eine Prämie in Höhe von 500.000 Euro. Zwei (Fach-)Hochschulen, die unter ihren Absolventen die meisten Existenzgründer nachweisen, erhalten eine Prämie von jeweils 200.000 Euro. Prämien in Höhe von jeweils 8.000 Euro erhalten jährlich zehn ego.-Beauftragte oder andere Personen, die nach dem Urteil einer Jury die wirkungsvollsten Beispiele oder Einzelaktionen für ego. entwickelt haben. Neben der Zusammenarbeit mit Banken ¿ erstmals ist auch der Ostdeutsche Sparkassen- und Giroverband (OSGV) unter den Partnern der Aktion ¿ setzt das Land auf die 2003 neu zu gründende Investitions- und Strukturbank Sachsen-Anhalt (ISB). Damit soll das Förderumfeld in Sachsen-Anhalt verbessert werden. Die ISB wird zur Verbesserung des Förderumfelds für Existenzgründungen ein Kreditprogramm auflegen. Vorgesehen sind ferner Markteintrittshilfen, Zinsverbilligung sowie die zielgruppenbezogene Förderung von freien Berufen und Dienstleistern. Impressum: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Pressestelle Hasselbachstraße 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-43 16 Fax: (0391) 567-44 43 Mail: pressestelle@mw.lsa-net.de

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