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Magdeburg, den 26.05.2003

Kultusminister Olbertz informiert das Kabinett über die Entwicklung der Franckeschen Stiftungen Halle

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 251/03 Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 251/03 Magdeburg, den 27. Mai 2003 Kultusminister Olbertz informiert das Kabinett über die Entwicklung der Franckeschen Stiftungen Halle In der heutigen auswärtigen Kabinettssitzung in den Franckeschen Stiftungen in Halle informierte Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz über die Entwicklung dieser renommierten Institution, die 1695 von August Herrmann Francke gegründet worden war. Die vom Land Sachsen-Anhalt 1992 wiedergegründeten Franckeschen Stiftungen zu Halle gehören zu den wichtigsten Kulturdenkmalen des Landes. Heute präsentierten sich die Franckeschen Stiftungen e.V. als eine lebendige Einrichtung, mit einem kulturellen, pädagogischen, wissenschaftlichen und sozialen Engagement im Sinne ihres Stifters, so Olbertz. In dem zu etwa 70 Prozent wiederhergestellen spätbarocken Gebäudeensemble sind neben vier Schulen auch zwei Universitätsfakultäten (Erziehungswissenschaften und Theologie) angesiedelt. Olbertz verwies auf das besonders vielfältige Kultur- und Bildungsprogramm in diesem Jahr. Es steht unter dem Motto ¿ALTERnativen auf dem Wege zu einer Alterskultur¿ und ist dem Thema ¿Alter¿ gewidmet. Die Jahresausstellung 2003 ¿ALTERnativen? Reflexionen ¿ Zerrbilder ¿ Visionen¿ beleuchtet das Thema ¿Alter¿ im Spiegel der bildenden Kunst. Dazu sind Objekte aus ganz Deutschland ausgeliehen und in einem Begleitkatalog dargestellt worden, erläuterte Olbertz. Das weitere Programm besteht aus zahlreichen Dauer- und Wechselausstellungen, Vorträgen, Konzerten, Podiumsveranstaltungen und Tagungen. So sind allein 19 Ausstellungen mit entsprechendem Begleitprogramm sowie 41 Vortragsveranstaltungen geplant. Auch in der wissenschaftlichen Arbeit können die Franckeschen Stiftungen wieder an ihre historische Bedeutung anknüpfen. Im Studienzentrum ¿August Hermann Francke¿ sind derzeit zehn Forschungs- und Erschließungsprojekte aus den Beständen von Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer angesiedelt. Zahlreiche dieser Projekte werden in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort, hier vor allem mit der Martin-Luther-Universität, und mit internationalen Partnern durchgeführt. Olbertz betonte, dass die Arbeiten auch durch die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die Volkswagenstiftung unterstützt werden. Auch als Botschafter Sachsen-Anhalts gewinnen die Franckeschen Stiftungen weiter an Bedeutung. So pflegen sie seit ihrer Gründung weltweite Kontakte. Die wichtigsten reichen traditionsgemäß nach Russland, Südindien und Nordamerika. Hinzu treten weitere Beziehungen in zahlreiche europäische Länder und Regionen, wie etwa nach England, Ungarn, Polen, Litauen. In die bauliche Sanierung der Stiftung sind bisher ca. 60 Mio. Euro geflossen. Aktuell laufende Maßnahmen haben insgesamt ein Volumen von ca. 20 Mio. Euro. Olbertz: ¿Wenn man sich das Erreichte vor Augen hält, rentieren sich diese Investitionen bereits. Sie dürften sich auch positiv auf eine Aufnahme der Franckeschen Stiftungen in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes auswirken, wie sie von der Kultusministerkonferenz vorgeschlagen worden ist.¿ Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Domplatz 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

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