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Magdeburg, den 23.11.2009

"Wirtschaftspolitischer Dialog" heute gestartet Haseloff: Strukturen des Landes müssen wirtschaftspolitisch optimiert werden

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 230/09 Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 230/09 Magdeburg, den 23. November 2009 "Wirtschaftspolitischer Dialog" heute gestartet Haseloff: Strukturen des Landes müssen wirtschaftspolitisch optimiert werden ¿Wir wollen die wirtschaftspolitischen Weichen für das kommende Jahrzehnt stellen. Die Anpassung von Förderinstrumentarien sowie die bessere Abstimmung von Schule und Wirtschaft bei der Ausbildung des Nachwuchses gehört ebenso dazu wie die Überprüfung von Fusionen und Kooperationen bei Versorgungsunternehmen, Tourismusverbänden oder anderen Institutionen des Landes. Der Optimierung der Strukturen unseres Landes müssen  wir uns angesichts  der deutlich zurückgehenden Finanzhilfen aus dem Solidarpakt II und den EU-Strukturfonds sowie des demografischen Wandels stellen. Es besteht Handlungsbedarf, damit wir die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Sachsen-Anhalts fortschreiben können.¿ Das sagte heute Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Reiner Haseloff zum Auftakt des ¿Wirtschaftspoltischen Dialogs¿ in Magdeburg. Die Politik, aber auch die Gesellschaft insgesamt müsse diese Herausforderungen bewältigen. Deshalb habe das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit gemeinsam mit der Investitionsbank die Veranstaltungsreihe ¿Wirtschaftspolitischer Dialog¿ ins Leben gerufen. In breit angelegten Foren unter dem Motto ¿Wachstum gemeinsam gestalten¿ solle mit Repräsentanten aus dem Wirtschaftsleben und Wirtschaftspolitikern der im Landtag vertretenen Parteien die künftige Strategie des Landes zur weiteren Gestaltung des wirtschaftlichen Transformationsprozesses diskutiert werden. Der Sprecher der Geschäftsleitung der Investitionsbank, Manfred Maas , erklärte: ¿Die Investitionsbank setzt heute und in Zukunft als verlässlicher Auftragnehmer und aktiver Partner des Landes alles daran, um die förderpolitischen Möglichkeiten mit ihren vielfältigen Programmangeboten ideenreich und punktgenau auszuschöpfen. In engstem Zusammenwirken mit dem Wirtschaftsministerium stärken wir dabei die spezifischen Wachstumskräfte in den Regionen.¿ Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise habe gezeigt, wie wichtig abgestimmtes Vorgehen im Interesse von Unternehmen und für den Arbeitsmarkt sei.  ¿Neben der klassischen Wirtschaftsförderung konnten wir vor allem mit unseren strategisch angelegten Produkten des KMU-Darlehensfonds wirkungsvolle Finanzierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen anbieten und eine Erfolgsgeschichte schreiben¿, so Maas. Die Finanzierungsbausteine seien markt- und bedarfsgerecht, auch über die Krise hinaus. Der Einsatz revolvierender Fonds werde daher in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben und durch neue Förderprodukte verstärkt. So stünden etwa der Klimafonds und der ELER-Darlehensfonds im landwirtschaftlichen Bereich unmittelbar vor der Umsetzung, blickte der Bankdirektor voraus. ¿Für die langfristige Wirtschaftsentwicklung im Land kommt der Verbesserung der Standortqualität die wichtigste Rolle zu. Alle Ressorts sind gefordert, hierzu beizutragen; wichtige Aufgaben dabei hat auch die kommunale Ebene. In der Standortpolitik muss deshalb die politische Führung des Landes eine Koordinierungsrolle übernehmen, indem sie Ziele vorgibt, Restriktionen deutlich macht und die notwendigen Abstimmungsprozesse zwischen den verschiedenen Akteuren moderiert.¿ Diesen Anspruch stellt Dr. Joachim Ragnitz , ifo Institut für Wirtschaftsforschung Dresden, dem ¿Wirtschaftspoltischen Dialog¿ voran, den er wissenschaftlich begleitet. Zum Hintergrund: Neben Magdeburg sind weitere Dialogrunden in Dessau (24.11.) , Halberstadt (30.11.) und Halle (7.12.) vorgesehen. Sie sind als ergebnisoffene Diskussionsrunden geplant. Zum Jahresende soll ein Gutachten vorliegen, in das die wesentlichen Ergebnisse der Diskussionen einfließen.  Impressum: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Pressestelle Hasselbachstr. 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567 - 43 16 Fax: (0391) 567 - 44 43 Mail: pressestelle@mw.sachsen-anhalt.de

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