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Magdeburg, den 10.03.2011

Grundsteinlegung für neues Forschungslaborgebäude auf Uni-Campus Haseloff: Automobiles Institut IKAM soll zu starker Säule der ?Landesinitiative Elektromobilität? werden

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 050/11 Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 050/11 Magdeburg, den 10. März 2011 Grundsteinlegung für neues Forschungslaborgebäude auf Uni-Campus Haseloff: Automobiles Institut IKAM soll zu starker Säule der ¿Landesinitiative Elektromobilität¿ werden Der Aufbau des I nstituts für K ompetenz in A uto M obilität IKAM kommt weiter voran: Heute legten Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Kultusstaatssekretär Dr. Valentin Gramlich, der Rektor der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, der Präsident der IHK Magdeburg, Klaus Olbricht, und IKAM-Geschäftsführer Dr. Stefan Schünemann den Grundstein für ein neues Forschungslaborgebäude auf dem Campus der Magdeburger Otto-von-Guericke-Univer­sität. Bereits im vergangenen November war der erste Bauabschnitt des IKAM mit vier modernen Entwicklungslaboren im Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg (IGZ) in Barleben in Betrieb genommen worden. Der Baustart für den dritten und letzten Bauabschnitt, ein Technikum gegenüber dem IGZ im Technologiepark Ostfalen, ist ebenfalls noch im März vorgesehen. Die Baumaßnahmen sollen Ende 2011 abgeschlossen sein, der Vollbetrieb des automobilen Forschungsinstituts ist für Mitte 2012 geplant. ¿Die Forschung im IKAM soll Trends künftiger Mobilität mitbestimmen und heimische Unternehmen fit machen für die technologischen Herausforderungen des Automobilmarktes der Zukunft¿, betonte Haseloff. So stehe IKAM als Forschungsinfrastruktur allen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft offen. ¿Ziel ist es, die Kooperation zwischen Forschung und Entwicklung zu verstärken, um neues Wissen noch schneller in Innovationen umzusetzen.¿ Dies betreffe insbesondere neue elektrische Antriebs- und Speichersysteme, die den Automobilbau künftig maßgeblich bestimmen werden. Haseloff: ¿Deshalb soll das IKAM mittel- und langfristig zu einer starken Säule der künftigen Landesinitiative ¿Elektromobilität und Brennstoffzelle¿ werden, welche die bestehende Initiativen im Land bündeln und der Entwicklung der Elektromobilität bei uns zusätzlichen Schub geben wird.¿ In diesem Zusammenhang überreichte Haseloff einen Förderbescheid über rund 50.000 Euro für die Erstellung einer Potentialanalyse und die Entwicklung eines Masterplans an IGZ-Geschäftsführer Dr. Jürgen Ude. ¿Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen soll die Landesinitiative im zweiten Halbjahr volle Fahrt aufnehmen und vorhandene Ressourcen und Entwicklungschancen besser nutzen.¿ Chancenreiche Technologiefelder für Sachsen-Anhalt sieht der Minister im automobilen Leichtbau mit Hybridmaterialien, in umweltschonenden Antriebssystemen, im Batteriemanagement sowie in der Erzeugung und Speicherung regenerativer Energien in Verbindung mit Elektromobilitätskonzepten. Kultusstaatssekretär Dr. Gramlich erklärte: ¿Die Automobiltechnik nimmt an den ingenieurwissenschaftlichen Einrichtungen der Otto-von-Guericke-Univer­sität eine besondere Stellung ein. Das Zusammenwirken zwischen wissenschaftlicher Forschung und deren Anwendung in wirtschaftlichen Projekten funktioniert an dieser Schnittstelle sehr gut. Die positive Entwicklung des Universitäts-Campus und der dazugehörigen Institute zeigt, dass Sachsen-Anhalt und der Standort Magdeburg erhebliches wissenschaftliches Potential für solche Einrichtungen bietet.¿ Auch für junge Wissenschaftler habe die Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft große Vorteile. Hintergrund: In das Leuchtturmprojekt IKAM zur Entwicklung zukunftsfähiger Automobiltechnologien fließen bis Ende 2011 insgesamt 34,5 Millionen Euro. 24,5 Mil­lionen Euro stammen dabei aus dem Haushalt des Wirtschaftsministeriums, 10 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Als Gesellschafter des industrienahen Forschungsinstituts fungieren je zur Hälfte die Otto-von-Guericke-Universität und die IHK Magdeburg. Die wichtigsten Forschungsfelder sind umweltschonende Antriebssysteme, Elektromobilität, Leichtbauweise durch neue Materialien, Produktminiaturisierung, Produktionstechnik sowie Testen, Messen und Prüfen. Impressum: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Pressestelle Hasselbachstr. 4 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567 - 43 16 Fax: (0391) 567 - 44 43 Mail: pressestelle@mw.sachsen-anhalt.de

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