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Magdeburg, den 28.03.2014

Hochschulstrukturplanung des Landes Sachsen-Anhalt Möllring: Unser Ziel ist eine moderne, wettbewerbsfähige und attraktive Hochschullandschaft

?Mit dem Gutachten des Wissenschaftsrates  vom Juli 2013 wurde uns bestätigt: Die Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt ist grundsätzlich leistungsfähig und deckt ein fachlich sinnvolles Spektrum ab. Die Studienangebote unserer Hochschulen werden von jungen Menschen angenommen und mit wachsendem Erfolg absolviert. Der in der Vergangenheit bereits eingeschlagene Weg zur Profil- und Schwerpunktbildung war also richtig. Nun muss dieser Weg mutig fortgesetzt werden, um im nationalen und internationalen Wettbewerb mithalten zu können.? Das sagte heute Wissenschaftsminister Hartmut Möllring in einem Pressegespräch zum gegenwärtigen Stand der Hochschulstrukturplanung des Landes.   ?Wir wollen bei den bereits stärker entwickelten und zukunftsfähigen Fachbereichen ansetzen und mit ihnen die Hochschulprofile weiter  schärfen. Auf einer Vertiefung der Profilbildung liegt daher der Hauptakzent der neuen Hochschulstrukturplanung. Wir vollziehen also mit der neuen Planung keinen radikalen Kurswechsel, sondern setzen die begonnene Entwicklung fort. Die Kehrseite der stärkeren fachlichen Profilierung ist, dass wir künftig auf einige Angebote an einzelnen Hochschulen verzichten müssen. Im Ergebnis versprechen wir uns davon eine moderne und wettbewerbsfähige Hochschullandschaft, die attraktiv ist für Studierende, Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter?, sagte Möllring weiter.   Hintergrund: Nach § 5 Abs. 3 Hochschulgesetz LSA hat das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft die Aufgabe, einen Hochschulstrukturplan für das Land vorzulegen. Um den Auftrag umzusetzen, bat das Land Sachsen-Anhalt den Wissenschaftsrat im Jahr 2011 um eine Evaluierung der gesamten Hochschullandschaft Sachsen-Anhalts. Die Handlungsempfehlungen des Wissenschaftsrates wurden der Landesregierung im Juli 2013 übergeben.   Der Vorschlag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft liegt den Rektoren der sieben staatlichen Hochschulen zur Stellungnahme vor. Der Vorschlag wird nun auch dem Landtag, dem Kabinett sowie den betroffenen Personal- und Studierendenvertretungen, Kuratorien, Verbänden, Kommunen und Interessenvertretungen zugeleitet. Bis Mitte 2014 sollen dann die Hochschulentwicklungspläne der Hochschulen erarbeitet werden. Im Herbst soll der Hochschulstrukturplan vom Kabinett beschlossen werden. Anschließend sollen die Zielvereinbarungen für die Jahre 2015-2019 erarbeitet, von Kabinett und Landtag beschlossen und bis Jahresende durch die Landesregierung und die Rektoren unterzeichnet werden.  

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