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Magdeburg, den 11.05.2014

Händel-Festspiele sind bis 2017 gesichert/ Ministerpräsident Haseloff und Kultusminister Dorgerloh überbrachten Zuwendungszusage des Landes

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 Die Zukunft der Händel-Festspiele ist bis 2017 gesichert. Auch in den kommenden Jahren darf die Stiftung Händel-Haus mit einer Landesförderung rechnen. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Kultusminister Stephan Dorgerloh haben heute dazu eine Zuwendungszusage für die nächsten drei Jahre an den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Händel-Haus, Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, und den Direktor der Stiftung Händel-Haus, Clemens Birnbaum, überbracht. ?Damit kann dieses nicht nur für Sachsen-Anhalt ausgesprochen bedeutende Musikfest fest planen?, erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bei einer Pressekonferenz anlässlich der am 5. Juni beginnenden Händel-Festspiele. ?Auch künftig will sich das Land Sachsen-Anhalt finanziell an der Ausrichtung beteiligen. Die Händel-Festspiele sind für Halle und Sachsen-Anhalt ein unverzichtbares Aushängeschild?, betonte Kultusminister Stephan Dorgerloh. Nach der Zuwendungszusage erhält die Stiftung Händel-Haus für die Ausrichtung der Händel-Festspiele für die Jahre 2015 bis 2017 einen Zuschuss in Höhe von jeweils bis zu 511.300 Euro durch das Land. ?Halle ist und bleibt ein Zentrum für die Händelpflege und eine Marke der deutschen und europäischen Festivallandschaft?, unterstrich der Ministerpräsident. Das werde auch mit der entsprechenden Förderung deutlich. ?Die Händel-Festspiele in Halle zählen längst zu den traditionsreichsten Musikfestivals international und sind ein Stelldichein nicht nur für bedeutende Händel-Interpreten und Alte-Musik-Experten?, so Kultusminister Dorgerloh. Mit der Gründung der Stiftung Händel-Haus war 2008 eine zehnjährige Finanzierungsvereinbarung geschlossen worden, nach der die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt ihre finanzielle Unterstützung vereinbart hatten. Danach fördert das Land die Händel-Festspiele mit bis zu 511.300 Euro jährlich. Während die Stadt Halle durch Stadtratsbeschluss die Förderung für die Gesamtlaufzeit bereits festlegen konnte, war dem Land bislang nur eine verbindliche Zusage bis zum 31. Dezember 2014 möglich. Mit den im Haushaltsplan verankerten Verpflichtungsermächtigungen für die drei Jahre 2015 bis 2017 ist die Finanzierung der Stiftung Händel-Haus nun bis einschließlich 2017 gesichert. Im Anschluss soll dann eine neue vertragliche Regelung folgen. Dazu sind die ersten Beratungen für das Jahr 2016 vorgesehen.  Händel-Festspiele 2014: ?Georg & Georg? Die Händel-Festspiele in Halle stehen in diesem Jahr unter dem Leitthema ?Georg & Georg? und widmen sich dem 300-jährigen Jubiläum der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover, als der Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg beziehungsweise König von Hannover gleichzeitig auch britischer König war. Begründer der Königsdynastie des Hauses Hannover als Träger der britischen Krone war Georg I (1660 ? 1727). Der aus Halle stammende Georg Friedrich Händel (1685-1759) wiederum wirkte erst als sein Kapellmeister und später als Komponist des Königshauses in London. Bei dem Festival vom 5. bis 15. Juni 2014 sind insgesamt 47 Konzerte und Aufführungen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant. So werden in der Geburtsstadt Händels erneut internationale Künstler und Ensembles zu Gast sein und Musik der Spitzenklasse präsentieren, darunter die Dirigenten Alan Curtis, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Jordi Savall sowie die Ensembles Il Giardino Armonico, La Capella Ducale und La Cetra Barockorchester Basel. Von Beginn an stehen bei den Händel-Festspielen Halle Opernaufführungen im Mittelpunkt des Festivals. Neben szenischen Produktionen in der Oper Halle und im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt wurden in den vergangenen Jahren in Konzerten auch herausragende Referenz-Opernaufführungen mit internationalen Gesangsstars bejubelt. Auch bei den diesjährigen Händel-Festspielen sind u. a. Händels Opern ?Almira? sowie als Premieren ?Arminio? und ?Giove in Argo? szenisch zu erleben. Weitere Höhepunkte sind die Serenata ?Parnasso in festa?, das Konzert ?Krieg und Frieden? mit dem Händel-Preisträger Jordi Savall und die szenische Umsetzung einer barocken Akademiesitzung unter dem Titel ?Der Liebeswahn?. /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman","serif";}

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