Polizeimeldung Polizeirevier Jerichower Land
Möckern OT Loburg Party im Schulgarten Am Freitagabend vergnügten sich knapp 20 Jugendliche auf dem Gelände des Schulgartens am Münchentor und machten dort Party. Die Jugendlichen, die vorwiegend aus dem Umland kamen, feierten ausschweifend, so dass sich einige Anwohner durch den Krach belästigt fühlten, fraglich war auch, ob man eventuell unberechtigt auf dem Gelände feierte. Was besonders ?bitter aufstieß? war die Tatsache, dass Jugendliche während des Verlassens der Feier verfassungswidrige Sprüche grölten. Die Polizei kam vor Ort, konnte diese Personen aber nicht mehr feststellen. Der Staatsschutz des Polizeireviers ermittelt. Burg Verfassungsfeindliche Musik Ein 43-jähriger Burger unterhielt am Samstagabend Anwohner des Wohngebiets Südring. Die Balkontür seiner Wohnung war weit geöffnet und laute Musik und Männergesang ertönte. Das Fatale an der Sache war, dass verfassungsfeindliche Musik abgespielt wurde. Der Bewohner war nicht gerade nüchtern. Die Beamten ermittelten einen Atemalkoholwert von 2,3 Promille. Die Musik-CD gab der Mann freiwillig heraus. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Unfall mit Fahrerflucht Ein bisher unbekanntes Fahrzeug hat einen in der Straße Feldmark-Bürgermark abgestellten Renault Twingo erheblich beschädigt. An den in der Parkbucht abgestellten Pkw ist die komplette linke Fahrzeugseite in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem wurde der Außenspiegel abgefahren. Tatzeitraum der Unfallflucht müsste Sonntag gegen 22:00 Uhr bis Montag 18:00 Uhr sein. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können werden gebeten sich bei der Polizei in Burg (03921/920-0) zu melden. Bombenattrappe im Gewerbegebiet Die Polizei wurde gestern Abend zu einem Einsatz ins Gewerbegebiet gerufen. Anlass war, dass in einer Papierverarbeitungsfirma während der Verladearbeiten ein Gegenstand aufgefunden wurde, der einer selbstgebastelten Bombe ähnlich sah. An zwei PET-Flaschen war eine Zeitschaltuhr angebracht. Das Ganze war mit Panzertape umwickelt und Kabel hingen heraus. Die eingesetzten Polizeibeamten evakuierten zunächst den Bereich. Spezialkräfte aus Leipzig nahmen sich dem Gegenstand an. Und es konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Bombenattrappe handelte. Nach circa vier Stunden Aufregung konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Kriminalpolizei vor Ort nahm die Ermittlungen auf. Möser OT Lostau Geschwindigkeitsmessung Der Messwagen der Polizei stand gestern Nachmittag in der Lindenstraße. Von den gemessenen knapp 500 Fahrzeugen wurden 55 Überschreitungen festgestellt. Der Schnellste war mit 98km/h gemessen worden. Zulässig sind auf dieser Strecke 50km/h. Den Fahrzeugführer aus dem Bereich Burg erwarten zwei Punkte in Flensburg, ein Monat Fahrverbot und ein Bußgeld von ca. 200 Euro. Jerichow OT Kade Geschwindigkeitskontrolle Anwohner der Ortschaft beschwerten sich über die Raser im Ort, vorrangig auf der Straße der Einheit. Aus diesem Grund führten die Regionalbereichsbeamten PHMin Andres und PHM Kliemann eine Geschwindigkeitskontrolle auf dieser Straße durch. Bei erlaubten 50km/h wurde innerhalb einer Stunde kein Geschwindigkeitsverstoß festgestellt. Der Schnellste wurde mit 46km/h gemessen. Oft ist es ein subjektives Gefühl, dass die Fahrzeuge zu schnell sind. Gerade bei Pflastersteinen und der dadurch entstehenden lauten Fahrgeräusche und bei engen Straßen vermutet man, dass die Fahrzeuge zu schnell sind. Genthin Betrüger am Telefon Am Montagabend teilten zwei besorgte Bürgerinnen aus Genthin mit, dass sie kürzlich von einer unbekannten männlichen Person angerufen wurden. Diese männliche Person gab sich als Polizist aus und erkundigte sich, ob man alle Fenster und Türen geschlossen hätte, da im Umkreis eingebrochen worden sei. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine weitere Masche von Betrügern, die versuchen vorrangig ältere Mitmenschen um ihr Hab und Gut zu bringen. Man erkundigt sich damit, ob jemand zu Hause ist, fragt Lebensumstände der Betroffenen ab und erscheint gegebenenfalls noch bei dem Bürger zu Hause. Hierbei muss klargestellt werden, dass die Polizei niemals Bürger anrufen und fragen wird, ob man sein Heim verschlossen habe. Gibt sich ein Anrufer als Polizist aus, so sollte die Dienststelle und auch die telefonische Rufnummer erfragt werden, bevor man Auskünfte gibt. Hat man Zweifel an der Echtheit des Anrufers, dann sollte man, wenn sichtbar, die Telefonnummer und den Namen des Anrufers notieren und die (echte) Polizei anrufen. Genau dies haben die Frauen getan. Sie informierten sich gleich nach dem Anruf bei der Polizei, die sie dann aufklärte, dass die ?echte? Polizei nicht so handelt.
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