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Stendal, den 08.09.2018

Polizeimeldung Polizeirevier Stendal

Kriminalitätsgeschehen   Raub in Wohnung 07.09.2018, gegen 21:10 Uhr Stendal, Goethestraße Zwei zunächst unbekannte männliche Personen besuchten einen 51-jährigen Stendaler der allein in seiner Wohnung lebt. Die beiden Personen waren dem Geschädigten nur flüchtig bekannt und man konsumierte zunächst gemeinsam in der Wohnung alkoholische Getränke. Als der Geschädigte dann sein Badezimmer aufsuchte, fesselten die beiden Täter den Geschädigten und sperrten ihn im Badezimmer ein. Im Anschluss raubten die beiden Täter aus der Wohnung diverse Modellbausätze sowie DVD-Filme und ließen den Geschädigten gefesselt im Badezimmer zurück. Am Folgetag gegen 11 Uhr besuchte die Mutter des Geschädigten, welche einen Schlüssel für die Wohnung hat, ihren Sohn und fand diesen gefesselt im Badezimmer vor. Sie befreite ihn und verständigte die Polizei. Es kam vor Ort die Kriminalpolizei und die Spurensicherung zum Einsatz. Im Zuge von umfangreichen Ermittlungen konnten bereits kurze Zeit später die zwei Beschuldigten, ein 30-jähriger Stendaler sowie ein 49-jähriger Stendaler, ermittelt werden. Im Zuge von Wohnungsdurchsuchungen konnte das Raubgut vollständig aufgefunden werden. Der 51-jährige Geschädigte erlitt durch die Fesselung leichte Verletzungen im Handgelenksbereich. Er wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Stendal verbracht, konnte dieses jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.   Sachbeschädigung durch Graffiti 07.09.2018, 21:00 Uhr ? 08.09.2018, 05 Uhr Tangerhütte, Straße der Jugend Durch bislang unbekannte Täter wurde die Glasfront eines Tankstellengebäudes durch ein 2,20m hohes sowie 7m breites Graffiti beschmiert.   Körperliche Auseinandersetzung auf dem Burgfest Tangermünde 08.09.2018, 23:55 Uhr Tangermünde, Hafenpromenade Nach bisherigem Erkenntnisstand kam es auf dem Tangermünder Burgfest im Bereich der Hafenpromenade zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei aus einer Personengruppe heraus ein 28-jähriger und ein 31-jähriger Stendaler mittels Schlägen und Fußtritten körperlich angegriffen wurden. Der 28-jährige Geschädigte erlitt hierdurch eine Platzwunde an der Nase. Der 31-jährige Geschädigte blieb unverletzt. Im Anschluss entfernte sich die Personengruppe in Richtung des Tangermünder Bahnhofes und fuhr mit einem Zug der Regionalbahn nach Stendal. Hier kam es im Zug erneut zu Streitigkeiten, wobei ein 21-jähriger aus Bismark sowie ein 19-jähriger aus Stendal angegriffen und leicht verletzt wurden. Eine medizinische Behandlung wurde von den Geschädigten vor Ort nicht gewünscht. Im Zuge umfangreicher Maßnahmen konnte die Polizei insgesamt 21 Personen feststellen die möglicherweise im Zusammenhang zu den Taten stehen könnten. Die Personen sind syrischer sowie afghanischer Herkunft und zwischen 17 und 23 Jahre alt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.   Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Stendal unter der Telefonnummer 03931-685291 entgegen.   Verkehrsgeschehen   Geschwindigkeitskontrollen 07.09.2018, 14:30 Uhr ? 19:00 Uhr B 188, Höhe Ortslage Kabelitz Zur oben genannten Zeit erfolgte eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasermessgerät auf der B 188 in Höhe der Ortslage Kabelitz. Hierbei wurden 852 Fahrzeuge gemessen, wovon 13 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten. Der höchste vorwerfbare Wert lag bei 116 km/h.   Fahren unter Alkoholeinwirkung 08.09.2018, 00:15 Uhr Stendal, Heerener Straße Ein 36-jähriger VW-Fahrer befuhr in Stendal die Heerener Straße. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei dem Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter beweissicherer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,66 Promille. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.   08.09.2018, 13:40 Uhr Havelberg, Uferstraße Ein 40-jähriger Opel-Fahrer befuhr in Havelberg die Uferstraße in Fahrtrichtung Genthiner Straße. Während der anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei dem Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,25 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst, der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.   Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss 09.09.2018, 04:00 Uhr Plattenweg zwischen Miltern und Heeren Ein 21-jähriger Seat-Fahrer befuhr den Plattenweg zwischen Miltern und Heeren. Ca. zwei Kilometer vor der Ortslage Heeren kam er von der Straße ab und fuhr in den Straßengraben. Im Anschluss entfernte sich der Fahrzeugführer unerlaubt von der Unfallstelle und ließ sein Fahrzeug zurück. Kurze Zeit später konnte der Verursacher ermittelt werden. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,10 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst und der Führerschein sichergestellt.   Verkehrsunfälle mit Sachschäden 08.09.2018, 01:25 Uhr L 12 zwischen Dewitz und Lückstedt Ein 18-jähriger VW-Fahrer befuhr die L 12 in Fahrtrichtung Lückstedt. Als zwischen den Ortslagen Dewitz und Lückstedt ein Stück Rehwild die Fahrbahn querte, kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Tier und dem PKW. Am Fahrzeug entstand hierdurch Sachschaden. Das Reh wurde vor Ort verletzt und musste durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten von seinem Leid erlöst werden.   08.09.2018, 11:00 Uhr Stendal, Parkstraße Ein 49-jähriger Audi-Fahrer befuhr in Stendal die Bismakrstraße und hatte an der Kreuzung zur Parkstraße die Absicht nach rechts in die Parkstraße abzubiegen. Hierbei musste er noch im Kreuzungsbereich verkehrsbedingt halten. Ein nachfolgender 78-jähriger Toyota-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr in weiterer Folge auf den Audi auf. Hierdurch kam es zum Verkehrsunfall mit Sachschaden.   08.09.2018, 22:45 Uhr K 1051 zwischen Rochau und Häsewig Ein 74-jähriger Skoda-Fahrer befuhr die K 1051 von Rochau kommend in Fahrtrichtung zur B 189. Hier querte plötzlich ein Stück Rehwild die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Tier und dem PKW. Am PKW entstand Sachschaden.   Verkehrsunfall mit Unfallflucht 07.09.2018, 19:49 Uhr Tangermünde, Albrechtstraße Eine 20-jährige VW-Fahrerin parkte ihren PKW ordnungsgemäß in der Tangermünder Albrechtstraße ab. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, musste sie jedoch einen Schaden im Frontbereich ihres Fahrzeuges feststellen. Der Unfallverursacher hatte sich zuvor unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Eine aufmerksame Zeugin hatte sich jedoch das Kennzeichen des Verursachers notiert.

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