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Halle (Saale), den 01.04.2019

Natura 2000 Landesverwaltungsamt war zur Einsichtnahme auch im Altmarkkreis Salzwedel unterwegs

Hinter den Mitarbeitern des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt liegen sechs spannende Wochen, die sie wieder quer durch das Land geführt haben.  Um Stellungnehmern zur Natura 2000-Landesverordnung die Einsichtnahme in die Abwägungsergebnisse nicht nur am Dienstsitz der Behörde in Halle zu ermöglichen, waren die Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes vom 19. Februar bis 21. März 2019 jeweils zwei Tage mit ihren umfangreichen Unterlagen in jedem Landkreis bzw. in jeder kreisfreien Stadt anzutreffen. Etwa 160 von der Landesverordnung betroffene Bürgerinnen und Bürger haben von der Möglichkeit zur Einsichtnahme Gebrauch gemacht. Unter den Teilnehmern befanden sich vor allem Landnutzer und Eigentümer; aber auch Vertreter der Kommunen, Vereine und Träger öffentlicher Belange informierten sich über ihre räumliche Betroffenheit und die nun geltenden Reglungen. Von großem Interesse waren für die Einwender auch die im Laufe des Verfahrens stattgefundenen Veränderungen an den Verordnungsentwürfen und der Umgang des Landesverwaltungsamtes mit ihren Einwendungen und Hinweisen zur Natura 2000-Landesverordnung.Die Anzahl der erschienenen Einwender variierte teilweise stark von Landkreis zu Landkreis (siehe Grafik). So nahmen beispielsweise nur wenige Personen die Termine im Landkreis Jerichower Land und im Saalekreis wahr. In den Landkreisen Wittenberg und Stendal hingegen war der Interesse groß. ?Auch, wenn die letzten Wochen durch die vielen, teils langen Fahrten durch Sachsen-Anhalt kräftezehrend waren, sind wir froh, dass wir uns zu diesem Vorgehen entschieden haben. Die Resonanz der Besucher war durchweg positiv und es entstanden zahlreiche interessante Gespräche.?, so Torsten Pietsch, Referent im Landverwaltungsamt, der einen Großteil der Vororttermine begleitet hat. Die Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes waren außerdem in Aken (Elbe), Zerbst/Anhalt und Barby anzutreffen, um Einwendern die Einsichtnahme in die Abwägungsergebnisse zum Naturschutzgebiet ?Mittelelbe zwischen Mulde und Saale? gewähren zu können. In Zerbst/Anhalt und in Aken (Elbe) war das Interesse der Anwohner besonders groß. Im Rahmen der Gespräche konnten verschiedene Vorurteile zu Einschränkungen bei der Freizeitnutzung und der Betretung des Naturschutzgebietes ausgeräumt werden. Zeitgleich zu den Vorortterminen arbeitete das Landesverwaltungsamt an der Fertigstellung einer Verwaltungsvorschrift zur Natura 2000-Landesverordung, die Erläuterungen und Vollzugshinweise zu den Regelungen der Verordnung für Landnutzer, Kommunen und vollziehende Behörden enthält. Am 11. März 2019 wurde der Bericht zur Abstimmung an zahlreiche Verbände und Behörden gesendet, darunter den Bauernbund, den Bauernverband, den Landesjagdverband, den Landanglerverband und den Wasserverbandstag. Der Erläuterungsbericht ist unter www.natura2000-lsa.de/rechtliche-sicherung/natura-2000-landesverordnung/ einzusehen.

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