Pressemitteilung: 528/2021
Magdeburg, den 29.11.2021

Fördermittelscheck für den Saalekreis - Landkreis erhält Fördermittel für die Finanzierung der Kreisentwicklungsgesellschaft

Der Landkreis Saalekreis erhielt nun offiziell den Fördermittelscheck in Höhe von rund 3,2 Mio. € für die Finanzierung der Betriebskosten der Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH. Die Fördermittel wurden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle über die aus der Förderrichtlinie „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten (STARK)“ beantragt. Im Oktober 2021 erhielt der Saalekreis die Bewilligung für den Zeitraum 2021 bis 2025.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte zur Ausreichung der Fördermittel: „Mit den Geldern können wichtige personelle und planerische Grundlagen geschaffen werden, um bedeutsame Vorhaben des Strukturwandels mit voller Kraft voranzubringen. Der Saalekreis hat erfolgsversprechende Projekte vorgelegt, die die Wirtschafts- und Innovationskraft der sachsen-anhaltischen Braunkohleregion und damit auch ganz Sachsen-Anhalts stärken. Wir brauchen eine starke Industrie, um einen erfolgreichen Strukturwandel zu gestalten. Die zu schaffende Kreisentwicklungsgesellschaft hat nun den Auftrag, den Unternehmen und Menschen in der Region die besten infrastrukturellen Rahmenbedingen zur Gestaltung der Zukunft zu schaffen.“  

Neben der Realisation der Leuchtturmprojekte wie dem STAR PARK II oder dem Ausbau des MerInnocampus mit der Errichtung eines Innovativen Technologie- und Anwenderzentrums und der modularen Erweiterung des MITZ unterstützt und begleitet die Kreisentwicklungsgesellschaft die Gemeinden des Saalekreises bei den kommunalen Förderanträgen für die Gestaltung des Strukturwandels.

“Die Kreisentwicklungsgesellschaft spielt eine zentrale Rolle in der Umsetzung des Strukturwandels im Saalekreis. Mit dem Fördermittelbescheid können wir nun die nächsten wichtigen Schritte angehen, die Entwicklungsgesellschaft ausstatten und das Fachpersonal einstellen”, so Landrat Hartmut Handschak.

 

 

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