Polizeimeldung Polizeirevier Stendal
Berichtszeitraum 02.03.2026
Gemeinsame Presseerklärung der Hansestadt Stendal und des Polizeireviers Stendal "Feuerwehrfahrzeug verunfallt"
Gemeinsame Presseerklärung der Hansestadt Stendal und des Polizeireviers Stendal
Feuerwehrfahrzeug verunfallt
Borstel, Feldweg, 02.03.2026, 21:28 Uhr
Im Rahmen eines Soforteinsatzes befuhr ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr einen Feldweg nebst der Bundesstraße 189. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug von der Straße ab und kippte infolge dessen auf die Seite. Die sechs Kameraden wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und durch nachrückende Einsatzkräfte befreit. Der 69-jährige Fahrzeugführer wurde ins Krankenhaus Stendal verbracht, wo er in weiterer Folge verstarb. Die weiteren im Fahrzeug befindlichen Kameraden im Alter von 19 bis 44 Jahren wurden mit leichten Verletzungen umliegenden Krankenhäusern zugeführt. Am Löschfahrzeug entstand ein Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Die genauen Umstände des Verkehrsunfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bastian Sieler, Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal sagt: „Mit tiefer Bestürzung musste ich die Nachricht vom tragischen Verkehrsunfall vernehmen, bei dem ein Angehöriger unserer Freiwilligen Feuerwehr während eines Einsatzes ums Leben gekommen ist. Der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen spreche ich im Namen der Hansestadt Stendal mein tief empfundenes Beileid aus. Alle unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stellen täglich ihre eigene Sicherheit zurück, um anderen Menschen zu helfen. Dass einer von ihnen während seines Einsatzes sein Leben lassen musste, erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den verletzten Angehörigen der Feuerwehr wünsche ich eine rasche und vollständige Genesung. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den betroffenen Familien sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. In diesen schweren Stunden stehen wir als Gemeinschaft zusammen und unterstützen die betroffenen Familien und die Feuerwehr nach allen Kräften.“
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