Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau
Berichtszeitraum vom 02.03.2026 bis 03.03.2026
Kriminalitätslage
Nichtautorisierte Abbuchungen
Ein 43-jähriger Geschädigter zeigte am 03. März 2026 schriftlich einen Betrug im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach seinen Angaben stellte er bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge fest, dass am 25. Februar 2026 eine Summe in Höhe von 79,95 Euro auf das Konto eines Anbieters von kommerziellen Hörbuch- und Hörspiel-Downloads gebucht wurde. Nachdem er mit dem Kundenservice des Unternehmens Kontakt aufnahm, teilte dieser mit, dass die Abbuchung nicht durch das Unternehmen erfolgte. Der Geschädigte informierte daraufhin umgehend seine Bank, ließ den Betrag zurückbuchen und sperrte seine Karte.
Ebenfalls eine Abbuchung von ihrem Kreditkartenkonto in Höhe von 79,95 Euro musste eine 75-jährige Geschädigte am 27. Februar 2026 feststellen. Nach ihren Angaben hatte sie sich am Abend zuvor in einem Onlineshop einen Artikel zu diesem Preis angeschaut, ohne diesen jedoch zu kaufen oder persönliche Daten anzugeben. Konkret dieser Preis wurde laut Kontoauszug auf das Konto eines Anbieters von kommerziellen Hörbuch- und Hörspiel-Downloads gebucht. Die Geschädigte ließ umgehend ihre Kreditkarte sperren und erstattete schriftlich Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau.
Wer hinter den nichtautorisierten Abbuchungen steht und diese veranlasst hat, ist nun Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.
Betrug
Nachdem eine 39-Jährige Waren auf einer Verkaufsplattform im Internet zum Verkauf anbot, bekam sie am 27. Februar 2026 eine Nachricht, in der ihr mitgeteilt wurde, dass ein Verkäufer einen Artikel erworben habe. Zudem sollte sie einem Link folgen, der in den nächsten Schritten den Kauf abschließt. Weiterhin wurde der Geschädigten suggeriert, dass alle abgefragten Daten dem Schutz ihrer Identität und der Verifizierung ihrer Person dienen, darunter auch die Angaben zu Daten ihres Online-Banking Accounts und einer folgenden Freischaltung. Erst als die Hausbank die Geschädigte bezüglich der in Betrugsverdacht stehenden Aufträge kontaktierte, bemerkte diese, dass sie mit ihren Angaben eine Abbuchung verifiziert und so Geld auf das Konto der unbekannten Betrüger überwiesen hatte. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2.100 Euro. Nach Angaben der Geschädigten versuchte die Bank zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung die Abbuchung aufzuhalten und das Geld gegebenenfalls zurück zu buchen. Ob dies gelang, ist momentan nicht bekannt.
Kennzeichenmissbrauch
Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 02. März 2026 gegen 15:00 Uhr eine männliche Person mit einem E-Scooter fest. Diese befuhr den Gehweg der Kantorstraße aus Richtung Askanischer Straße kommend. Da an dem Fahrzeug ein grünes und somit abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war, entschlossen sich die Polizeibeamten eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Im Rahmen dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Kennzeichen nicht nur abgelaufen war, sondern gar nicht zu dem E-Scooter gehörte. Den 25-jährigen Fahrzeugführer erwartet nun nicht nur eine Strafanzeige wegen dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, sondern zugleich noch ein Verfahren wegen Kennzeichenmissbrauch. Auch gegen den 18-jährigen Halter wird nun ermittelt, da er die Inbetriebnahme des Fahrzeuges in dem Wissen duldete, dass dieses nicht versichert und mit falschem Kennzeichen ausgestattet war.
Verkehrslage
Unfall beim Fahrspurwechsel
Am 02. März 2026 gegen 08:00 Uhr befuhr ein 37-jähriger Fahrer eines LKW DAF die Albrechtstraße in Richtung Roßlau. Als er kurz hinter der Walderseestraße beabsichtigte, auf die rechte Fahrspur zu wechseln, kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit einem auf dieser Spur befindlichen Volkswagen-Transporter eines 25-jährigen Fahrers. Dabei entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden, dessen Höhe mit etwa 7.000 Euro beziffert wurde.
Unfall mit Radfahrer
Die Schlagbreite befuhr am 02. März 2026 gegen 10:20 Uhr eine 41-jährige Fahrerin eines PKW Ford und beabsichtigte von dieser nach rechts in die Mannheimer Straße einzubiegen. Dabei kam es im Einmündungsbereich zur Kollision mit einer kreuzenden 77-jährigen Radfahrerin, die den Radweg der Mannheimer Straße in Richtung Junkersstraße befuhr. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich dabei. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro, beim Fahrrad lag die Schadenshöhe bei etwa 50 Euro.
Seitlich kollidiert
Zu einem Unfall mit Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro kam es am 02. März 2026 gegen 11:45 Uhr. Ein 34-jähriger Fahrer eines PKW Mazda befuhr zu diesem Zeitpunkt die Willy-Lohmann-Straße und hielt auf Höhe der Hausnummer 12. Eine 67-jährige Fahrerin eines PKW Honda bemerkte dies zu spät und es kam zur seitlichen Kollision.
Unfall beim Einparken
Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Wolfgangstraße beabsichtigte am 02. März 2026 gegen 11:45 Uhr ein 25-Jähriger mit einem PKW BMW rückwärts in eine Parklücke einzuparken. Dabei kam es zur Kollision mit einem abgeparkten PKW Volkswagen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.500 Euro.
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