Kooperation von ARD und ZDF – Robra begrüßt Umsetzung und fordert Einsparungen
Der für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra hat die konkrete Umsetzung des Reformstaatsvertrages im Bereich der Spartenkanäle als wichtigen Fortschritt gewürdigt. Die vereinbarte intensivere Zusammenarbeit von ARD und ZDF sei ein bedeutender Schritt hin zu mehr Effizienz und Zukunftsfähigkeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt einen unverzichtbaren Auftrag für Demokratie, Meinungsvielfalt und kulturelle Identität. Die engere Kooperation zeigt, dass ARD und ZDF ihre Kräfte bündeln, um die anstehenden Reformen verantwortungsvoll umzusetzen. Gemeinsam sind sie leistungsfähiger und können Synergien gezielt nutzen“, erklärte Robra.
Im Zuge der geplanten Zusammenführung von Angeboten sollen bis zum 31. Dezember 2026 drei lineare Kanäle eingestellt werden. Damit sei die klare Erwartung verbunden, dass die Neustrukturierung zu nachvollziehbaren und messbaren Einsparungen führt. „Es ist nicht vermittelbar, wenn die finanziellen Mittel für bislang sechs Angebote künftig in unveränderter Höhe für nur noch drei Programme eingesetzt würden“, betonte der Staatsminister.
Der Reformprozess biete die Gelegenheit, Strukturen zu verschlanken, Ressourcen gezielter einzusetzen und zugleich Qualität sowie Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Systems nachhaltig zu stärken. Diese Chance müsse entschlossen genutzt werden.
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