Pressemitteilung des Polizeireviers Halle (Saale)
Kriminalitäts- und Verkehrslage
Die Meldungen vom Mittwoch:
Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt
Kriminalbeamte des Polizeirevieres Halle (Saale) vollstreckten am Mittwoch den 11.03.2026 durch das Amtsgericht Halle erlassene Durchsuchungsbeschlüsse. Die Durchsuchungsbeschlüsse richteten sich gegen männliche Beschuldigte im Alter zwischen 16- und 84-Jahre. Gegen diese Personen wurden seit längerer Zeit Einzelermittlungen wegen Straftaten im Zusammenhang mit Delikten der Internetkriminalität und Erwerb/Verbreitung von Kinder- und Jugendpornographie im Polizeirevier Halle (Saale) geführt.
Zur Durchsetzung der Beschlüsse des Amtsgericht Halle wurden 26 Gebäude verteilt über das gesamte Stadtgebiet Halle (Saale) und ein Gebäude im Bereich Saalekreis durchsucht. Hier konnten eine Vielzahl an Datenträgern/digitaler Speichermedien und weiteren Beweismitteln aufgefunden und sichergestellt werden. Die Beschuldigten Personen wurden nachfolgend zur Durchführung weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen zum Polizeirevier Halle (Saale) verbracht und nach Beendigungen dieser Maßnahmen vom Polizeirevier Halle (Saale) entlassen. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurde das Polizeirevier Halle (Saale) durch Einsatzkräfte der Landesbereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt und durch Diensthundeführer der Polizeiinspektion Halle (Saale) und der Polizeiinspektion Zentrale Dienste-Diensthundeführerschule, sowie des Bundeslandes Bayern unterstützt.
Polizei verhindert Eskalation bei häuslicher Gewalt in Halle
Am heutigen Tag kam es gegen 08:10 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet Halle (Saale) zu einem polizeilichen Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Die alarmierten Beamten konnten nach einer Körperverletzung eine weitere Eskalation der Situationen verhindern und ergriffen umgehend die notwendigen Schutzmaßnahmen für eine betroffene Frau.
Dem Beschuldigten wurde ein Annäherungs- und Kontaktverbot für den Zeitraum von mehreren Tagen und ein Platzverweis für den Tatortbereich ausgesprochen. Durch das Polizeirevier wurden die strafrechtliche Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingeleitet.
Die Polizei ermutigt Betroffene von häusliche Gewalt und Stalking diese Straftaten bei der Polizei anzuzeigen und sich Hilfe zu suchen.
Häusliche Gewalt oder Stalking sind keine Privatsache.
Jede Strafanzeige wird ernst genommen! Nur durch das Durchbrechen des Kreislaufs der Gewalt kann langfristiger Schutz erreicht werden.
Falls Sie Zeuge eines solchen Vorfalls werden, bitten wir Sie, sich ebenfalls umgehend bei der Polizei zu melden.
Die Geschädigte wurde an die Interventionsstelle für Häusliche Gewalt und Stalking in Halle (Saale) weitervermittelt. Hier können sich Geschädigte von Gewalt in der Familie und Partnerschaft zu weiteren Schutzmöglichkeiten beraten lassen.
Für Betroffene stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung.
In akuten Gefahrensituationen sollte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktiert werden.
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 erreichbar und bietet anonyme, mehrsprachige Beratung.
Frauenhäuser und spezialisierte Beratungsstellen stehen ebenfalls als Anlaufstellen zur Verfügung.
Die Polizei arbeitet eng mit Opferschutzorganisationen zusammen, die rechtliche und psychosoziale Unterstützung bieten.
Weitere Informationen zu Hilfsangeboten sind auf den Webseiten der Opferschutzorganisationen sowie des Landes Sachsen-Anhalt zu finden, beispielsweise unter: https://www.gewaltfreies-sachsen-anhalt.de/
Aus Gründen des Opferschutzes wurden keine weiteren Details zu den beteiligten Personen veröffentlicht.
Polizeiinspektion Halle (Saale)
Polizeirevier Halle (Saale)
An der Fliederwegkaserne 17
06130 Halle
Tel: (0345) 224-2204
Mail: presse.prev-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
