Knapp eine Million Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ für Sanierung der Ladeburger Ortsdurchfahrt
Heute haben in Ladeburg (Landkreis Jerichower Land) die Bauarbeiten zur umfassenden Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße (L) 60 begonnen.
Nach den Worten von Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens handelt es sich hierbei um das erste Straßenbauvorhaben im Land, das mit Mitteln aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ (950.000 Euro) finanziert wird. „Wir wollen, dass das verfügbare Geld so schnell wie möglich buchstäblich auf die Straße kommt“, sagte die Ministerin beim Baustart. „Besonders durch zügige und vor allem zielgerichtete Investitionen in die Ertüchtigung unserer stark sanierungsbedürftigen Straßen, Brücken und Radwege spüren die Menschen die beabsichtigte Wirkung des Sondervermögens direkt vor der eigenen Haustür“, fügte sie hinzu. Insgesamt würden rund 1,15 Millionen Euro in das gemeinschaftliche Projekt mit der Einheitsgemeinde Gommern investiert.
Mit dem Geld wird die Fahrbahn der Karl-Marx-Straße in Ladeburg auf einer Länge von rund 860 Metern grundhaft saniert. Die bestehende Betongosse wird dabei durch eine aus Gussasphalt ersetzt. Außerdem ist vorgesehen, Teile der Gehwege und Bordanlagen zu erneuern.
Die Arbeiten dauern planmäßig bis Anfang August. Solange muss die Ortsdurchfahrt voll gesperrt werden. Der Verkehr wird ab Leitzkau weiträumig über die Bundesstraße (B) 184 in Richtung Gommern und von hier über die B 246 a nach Möckern umgeleitet (Gegenrichtung analog).
Um die baubedingten Beeinträchtigungen für die Anlieger auf das notwendige Maß zu beschränken, werden zwei Bauabschnitte gebildet.
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