Polizeimeldung: 105 / 2026
Dessau-Roßlau, den 13.04.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 12.04.2026 bis 13.04.2026

Kriminalitätslage

Betrug

Eine Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 40-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie gab an, dass sie am 09. April 2026 auf einem Anzeigenportal im Internet auf einen angebotenen Wohnwagen stieß, den sie käuflich erwerben wollte. Nachdem sie Kontakt zu dem vermeintlichen Verkäufer aufgenommen hatte, gab dieser an, dass er den Wohnwagen gegen eine Anzahlung in Höhe von 500 Euro für die Käuferin reserviert und einen entsprechenden Kaufvertrag erstellt. Die Geschädigte überwies den geforderten Geldbetrag, erhielt jedoch im Anschluss keine weiteren Nachrichten. Auch ein erneuter Kontaktversuch zum Verkäufer verlief erfolglos. Zudem blockierte dieser die Geschädigte, so dass eine weitere Kontaktaufnahme nicht mehr möglich war.

Unrechtmäßig Geld abgebucht

Eine unberechtigte Abbuchung von ihrem Konto, welche über einen Bezahldienstleister veranlasst wurde, musste eine 56-jährige Geschädigte am 11. April 2026 feststellen. Als Empfänger der Buchung des Geldbetrages in Höhe von knapp 1.200 Euro war auf der Abrechnung ein Unternehmen der Deutschen Bahn benannt. Die Geschädigte nahm daraufhin Kontakt zu dem Unternehmen auf. Dieses musste ihr jedoch mitteilen, dass es sich nicht um eine reguläre Abbuchung handelt und auch die Kontonummer nicht zum Unternehmen gehört. Aus diesem Grund erstattete die Geschädigte eine Strafanzeige wegen Betrug. Inwieweit eine Rückbuchung des Geldes erfolgen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Versuchter Diebstahl

Ein 27-Jähriger erstattete am 12. April 2026 eine Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte kurz zuvor eine Person beobachtet, die von seinem Fahrrad, welches auf einem Hinterhof in der Schwabestraße stand, die Beleuchtungseinrichtung im Wert von etwa 100 Euro entwenden wollte. Als er die unbekannte Person daraufhin ansprach, flüchtete diese ohne Diebesgut in unbekannte Richtung.

Daten missbräuchlich genutzt

Am 11. April 2026 erhielt eine 62-jährige Geschädigte eine SMS, die vermeintlich von ihrem Mobilfunkanbieter stammte. Da es sich jedoch um eine Scam-Nachricht handelte, gelangte der unbekannte Täter so an die Daten des Mobilfunkvertrages der Geschädigten und konnte eine Ersatz-eSIM für ein neues Gerät bestellen. Eine Sperrung der SIM-Karte war der Geschädigten bisher nicht möglich, da sie über das Wochenende die Serviceabteilung ihres Mobilfunkanbieters nicht erreichte. Sie erstattete schriftlich Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen keine Angaben vor.

 

Verkehrslage

Kollision mit fließendem Verkehr

Ein 63-jähriger Fahrer eines PKW Ford beabsichtigte am 11. April 2026 gegen 13:00 Uhr in der Straße am Eichengarten aus einer Grundstücksausfahrt in den fließenden Verkehr einzufahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Volkswagen eines 47-jährigen Fahrers, der die Straße am Eichengarten in Richtung Sollnitzer Allee befuhr. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6.500 Euro.

Vorfahrt missachtet

An der Kreuzung Askanische Straße / Willy-Lohmann-Straße kam es am 11. April 2026 gegen 20:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 86-jähriger Fahrer eines PKW Renault befuhr die August-Bebel-Straße und beabsichtigte die Askanische Straße zu queren, um in die Willy-Lohmann-Straße einzufahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten PKW Nissan einer 64-jährigen Fahrerin, die die Askanische Straße in Richtung Altener Straße befuhr. Die Lichtzeichenanlage war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in Betrieb. Der Renault war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die beteiligten Personen blieben unverletzt. Teile der Kreuzung mussten zur Unfallaufnahme zeitweilig gesperrt und der auflaufende Verkehr umgeleitet werden. Der entstandene Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Wildunfall

Zu einem Wildunfall kam es am 13. April 2026 gegen 05:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt befuhr eine 57-Jährige mit einem PKW Hyundai die Große Schaftrift in Richtung Mannheimer Straße. Auf Höhe einer dortigen Gartenanlage querte plötzlich ein Reh die Fahrbahn von rechts nach links. Die Fahrzeugführerin konnte nicht mehr ausweichen und es kam es zur Kollision. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Das Reh verendete an der Unfallstelle.

 

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