Polizeimeldung Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst
Polizei begleitet Tiertransport auf der A2 – Einsatz verhindert größeres Tiersterben
26.06.2026, A2, in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe der Ortslage Ziesar
Am Nachmittag des 26. Februar unterstützte die Polizei auf der A2 einen Tiertransport, um ein drohendes Verenden tausender Hühner infolge hoher Außentemperaturen und einer langanhaltenden Staulage zu verhindern.
Der mit rund 9.000 Hühnern beladene Lkw befand sich auf dem Weg von den Niederlanden zu einem Schlachthof in Polen. Aufgrund erheblicher Staubildungen infolge von Fahrbahninstandsetzungsmaßnahmen auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Theeßen und Ziesar in Fahrtrichtung Berlin sowie der hohen Außentemperaturen verständigte der Fahrer die Rettungsleitstelle. Er befürchtete ein Verenden der transportierten Tiere.
Der Tiertransport wurde zunächst auf der Rastanlage Wüstenforst durch Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Mitarbeitende des zuständigen Veterinäramtes mit Wasser und Ventilatoren versorgt. Da diese Maßnahmen nicht ausreichten, um die Tiere bis zur Auflösung der Staulage ausreichend zu schützen, entschied die Polizei nach Abstimmung mit dem Veterinäramt, den Transport unter Begleitung mehrerer Funkstreifenwagen durch den betroffenen Streckenabschnitt zu führen.
Zwei Funkstreifenwagen begleiteten den Tiertransport bis zur Anschlussstelle Ziesar. Ein weiterer Funkstreifenwagen regelte dort den Verkehr, sodass der Lkw den Staubereich möglichst ohne weitere Verzögerungen passieren konnte.
Durch die polizeiliche Begleitung konnte der Tiertransport deutlich schneller aus der Staulage herausgeführt und ein wesentlich größeres Tiersterben verhindert werden. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen verendeten rund 150 der insgesamt etwa 9.000 transportierten Hühner.
Das zuständige Veterinäramt leitete im Anschluss rechtliche Schritte gegen den Verantwortlichen des Tiertransportes sowie weitere Beteiligte ein.

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