Polizeimeldung: 085 / 2026
Magdeburg, den 06.07.2026

Polizeimeldung Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst

Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden sowie längerer Sperrung der Richtungsfahrbahn Berlin der A2

03.07.2026, 19:50 Uhr, A2 in Richtung Berlin, auf Höhe der Gemeinde Erxleben

Am Freitagabend kam es auf der A2 zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden sowie einer länger andauernden Sperrung der Richtungsfahrbahn Berlin.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 45-jähriger bulgarischer Fahrzeugführer mit seinem Lkw der Marke Volvo mit Anhänger den rechten Fahrstreifen der A2 in Richtung Berlin. Kurz hinter der Anschlussstelle Eilsleben kam es im dortigen Baustellenbereich zu Stauerscheinungen, sodass der Fahrer seine Fahrzeugkombination verkehrsbedingt am Stauende zum Stillstand brachte.

Der nachfolgende 53-jährige polnische Fahrzeugführer bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug (DAF mit Sattelauflieger) auf das Fahrzeug des 45-Jährigen auf. Hinter diesem befuhr ein 31-jähriger ukrainischer Fahrzeugführer mit seinem Sattelzug (Volvo mit Sattelauflieger) ebenfalls den rechten Fahrstreifen. Er erkannte die Situation und versuchte noch, auf den linken Fahrstreifen auszuweichen. Trotz des Ausweichmanövers konnte eine Kollision mit dem Sattelzug des 53-Jährigen jedoch nicht mehr verhindert werden.

Infolge des Zusammenstoßes riss der Dieseltank des auffahrenden Volvo-Sattelzuges auf. Dadurch verteilten sich mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff auf der Fahrbahn und sickerten teilweise in das angrenzende Erdreich ein. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Für die Zeit der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme sowie für die Dauer der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Berlin für circa sieben Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Eilsleben abgeleitet.


Die Polizei weist darauf hin, dass sich Stauenden – insbesondere in Baustellenbereichen – jederzeit bilden können. Eine angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Sicherheitsabstand können schwere Verkehrsunfälle verhindern.

Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst

39326 Hohenwarsleben

Tel:  +49 39204 - 72-0 Fax: +49 39204 - 72-210

Mail: za.zvad.pi-md@polizei.sachsen-anhalt.de

Anhänge zur Pressemitteilung