Polizeimeldung: 207 / 2026
Dessau-Roßlau, den 23.07.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 22.07.2026 bis 23.07.2026

Kriminalitätslage

Falscher Microsoft-Mitarbeiter

Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 62-Jährige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie gab an, dass sie am 21. Juli 2026 gegen 15:30 Uhr auf ihrem Computer eine Nachricht bekam, die vor einem angeblichen Virus warnte. Nachdem die Geschädigte über die angegebene Telefonnummer Kontakt zu einem vermeintlichen Mitarbeiter aufnahm, gab dieser im Gespräch an, dass von ihrem Bankkonto bereits zwei unautorisierte Abbuchungen erfolgten. Weiterhin gab er an, dass er bei der Rückbuchung behilflich sei und bat um Zugang zum Bankkonto. Nachdem sie ihm den Zugriff ermöglichte, führte der unbekannte Täter insgesamt vier Direktüberweisungen in einer Gesamthöhe von knapp 3.500 Euro aus. Im Nachhinein informierte die Geschädigte einen Mitarbeiter ihrer Bank, der ihr jedoch leider mitteilen musste, dass zuvor keine Abbuchungen erfolgt waren, die Buchungen, die der Täter veranlasste, jedoch nicht rückgängig gemacht werden können, da diese autorisiert und in Echtzeit erfolgten.

Trunkenheit im Verkehr

Am 22. Juli 2026 gegen 23:45 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau im Mittelweg einen 35-Jährigen mit einem PKW Audi fest. Bei der Befragung der Person nahmen die Polizeibeamten bei ihm Alkoholgeruch in der Atemluft war. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,4 Promille, so dass eine beweissichere Blutprobenentnahme angeordnet und durch einen Arzt in einem Krankenhaus durchgeführt wurde. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Polizeibeamten zudem fest, dass der nunmehr Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Sie untersagten die Weiterfahrt und leiteten die entsprechenden Strafverfahren ein.

Konten gehackt

Eine 23-jährige Geschädigte bekam am 22. Juli 2026 gegen 14:00 Uhr eine E-Mail mit der Mitteilung, dass über einen von ihr genutzten Bezahldienstleister in einem Einkaufsmarkt zwei Rechnungen in einer Gesamthöhe von knapp 250 Euro bezahlt wurden. Da es der Geschädigten mit ihrem selbst vergebenen Passwort nicht gelang, sich bei der App des Dienstleisters einzuloggen, kontaktierte sie dessen Kundendienst und ließ ihr Passwort zurücksetzen. Wie die unbekannten Täter Zugang zu ihrem Konto erlangten und so die Zahlung veranlassten, konnte bei der Anzeigenerstattung nicht eindeutig geklärt werden und ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Auch ein 42-Jähriger musste am 22. Juli 2026 feststellen, dass er sich nicht in seinem Mailaccount einloggen konnte, und eine Fehlermeldung bekam. Über den Kundendienst veranlasste er schließlich die Sperrung seines Kontos. Bei der weiteren Überprüfung stellte er dann fest, dass unbekannte Täter bereits mehrere Bestellungen im Wert von etwa 550 Euro getätigt und die Zahlungen der daraus entstandenen Rechnungen von seinem Bankkonto veranlasst hatten. Über seine Bank ließ er umgehend sein Konto sperren. Ob eine Rückbuchung der Zahlungen erfolgen kann, war zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht bekannt.

 

Verkehrslage

Wildunfall

Am 22. Juli 2026 gegen 06:35 Uhr ereignete sich auf der Landstraße 120 ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 56-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz Transporter befuhr die Landstraße aus Richtung Mühlstedt in Richtung Thießen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Reh, welches die Fahrbahn von links nach rechts kreuzte. Das Reh verendete an der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden betrug circa 500 Euro.

 

 

 

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