Neue Kräfte für den Justizvollzug Sachsen-Anhalt: Staatssekretär gratuliert Absolventen und begrüßt neue Auszubildende
Zuwachs für den Justizvollzug Sachsen-Anhalt: 21 Frauen und Männer haben ihre Ausbildung (Laufbahnprüfung) erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt am Domplatz in Magdeburg überreichte Staatssekretär Steffen Eckold den Obersekretärinnen und Obersekretären im Justizvollzugsdienst ihre Ernennungsurkunden. Nach Abschluss der Ausbildung (Vorbereitungsdienst) werden die Frauen und Männer in den Landesdienst übernommen und in den Justizvollzugsanstalten in Sachsen-Anhalt als Beamte auf Probe tätig sein.
Neben den Frauen und Männern, die ihre Ausbildung im Justizvollzug beendet haben, wurden 39 Anwärterinnen und Anwärter begrüßt, die eine Ausbildung im Justizvollzug beginnen. Davon werden 35 in der Laufbahn des Allgemeinen Justizvollzugsdienstes und vier im Allgemeinen Vollzugs- und Verwaltungsdienst bei Justizvollzugseinrichtungen tätig sein.
Sachsen-Anhalts Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz, Steffen Eckold: „Den Absolventinnen und Absolventen gratuliere ich zum Ausbildungsabschluss und wünsche ihnen einen guten Start ins Berufsleben. Den Anwärterinnen und Anwärtern wünsche ich viel Erfolg für die Ausbildung. Dass wir so viele motivierte Nachwuchskräfte für den Justizvollzug gewinnen konnten zeigt: Der Justizvollzug ist und bleibt ein attraktives Berufsfeld. Die Justiz ist ein unverzichtbarer Baustein unserer inneren Sicherheit, der nur funktioniert, wenn wir engagierte und verantwortungsbewusste Bedienstete haben.“
Im Vorjahr waren es 30 Absolventinnen und Absolventen sowie 36 neue Anwärterinnen und Anwärter.
Hintergrund:
Für den Allgemeinen Justizvollzugsdienst werden Frauen und Männer zwischen 18 und 37 Jahren mit Realschulabschluss oder einem vergleichbaren Bildungsabschluss gesucht. Der 24-monatige Vorbereitungsdienst findet in den Justizvollzugsanstalten Burg (Landkreis Jerichower Land), Halle (Saale) und Volkstedt (Landkreis Mansfeld-Südharz) sowie in der Jugendanstalt Raßnitz im Saalekreis statt. Die Ausbildung bereitet die Anwärterinnen und Anwärter auf die mittlere Beamtenlaufbahn im Justizvollzug vor. Wer die Laufbahnprüfung erfolgreich besteht und die persönliche Eignung mitbringt, kann anschließend auf Lebenszeit verbeamtet werden.
Im Berufsalltag übernehmen Beamtinnen und Beamte des Allgemeinen Justizvollzugsdienstes die Betreuung, Versorgung und Beaufsichtigung der Gefangenen und unterstützen zudem die besonderen Fachdienste bei deren Behandlung. Schon während der Ausbildung erhalten die Anwärterinnen und Anwärter eine Vergütung: Aktuell beträgt die monatliche Nettovergütung in Steuerklasse 1 für eine ledige, kinderlose Person – inklusive Vollzugszulage und Anwärtersonderzuschlag – rund 1.900 Euro; hinzu kommen weitere Leistungen wie Weihnachtsgeld.
Insgesamt beschäftigt der Justizvollzug in Sachsen-Anhalt derzeit rund 1.030 Frauen und Männer, davon rund 670 im uniformierten Allgemeinen Justizvollzugsdienst.
Alle Infos zu den Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Justiz Sachsen-Anhalt: www.justizkarriere.de

Verantwortlich:
Danilo Weiser
Pressesprecher | Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz
des Landes Sachsen-Anhalt
Domplatz 2 - 4
39104 Magdeburg
Tel.: +49 391 567-6235, -6234
E-Mail: mj.presse@sachsen-anhalt.de
mj.sachsen-anhalt.de
justizkarriere.sachsen-anhalt.de
X: x.com/Justiz_LSA

