Polizeimeldung Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld
Berichtszeitraum vom 01. bis 02.01.2026
Verkehrslage
Unfallflucht
Gegen 1 Uhr des 26.12.2025 fielen einem Passanten im Bereich eines Kreisverkehrs in der Krondorfer Straße in Bitterfeld-Wolfen zahlreiche dort verstreute Fahrzeugteile auf. Der Mann ging von einem Verkehrsunfall aus und informierte die Polizei. Als die Beamten wenig später vor Ort eintrafen, konnte ermittelt werden, dass ein bislang unbekannter PKW-Fahrer in der Krondorfer Straße aus Richtung Erich-Weinert-Straße in Richtung Lutz-Born-Straße unterwegs war, im Kreisverkehr offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verlor und auf einer Verkehrsinsel gegen ein Verkehrszeichen stieß. Anstatt an der Unfallstelle zu verbleiben, verließ er unerlaubt die Örtlichkeit. Das Verkehrsschild wurde dabei stark beschädigt. Der Schadensumfang steht noch aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen schwarzen PKW Ford Focus. Dieser dürfte Beschädigungen im Frontbereich aufweisen. In diesem Zusammenhang werden Zeugenhinweise erbeten. Sachdienliche Angaben nimmt das Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen unter der Rufnummer 03493/3010 bzw. per Mail efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Ein 70 Jahre alter Nutzer eines PKW Ford war am 02.01.2026 gegen 10 Uhr auf der B 6 aus Richtung Bernburg kommend unterwegs. Am Abzweig Köthen-Ost beabsichtigte er auf die B 183 aufzufahren. Beim Fahrstreifenwechsel von der Rechts- auf die Linksabbiegerspur kam es zu einer seitlichen Kollision mit dem sich neben ihm befindlichen PKW VW eines 37-Jährigen. Der Gesamtschaden wurde mit etwa 5.000 Euro angegeben. Personen wurden nicht verletzt.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
In der Dorfstraße in Wehlau setzte ein 51 Jahre alter Mercedesfahrer am 01.01.2026 gegen 19 Uhr von einem Wohngrundstück aus rückwärts auf die Fahrbahn, wobei er einen parkenden PKW VW touchierte. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils annähernd 1.000 Euro.
Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
In der Zörbiger Straße in Rödgen stieß eine Funkwagenbesatzung am 01.01.2026 gegen 23.30 Uhr im Gegenverkehr auf einen PKW VW. Um das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen, wendeten die Beamten. In unmittelbarer Nähe nun trafen sie auf den am Fahrbahnrand stehenden Wagen. Der Fahrer hatte mittlerweile seinen Platz gewechselt und befand sich auf dem Beifahrersitz. Die ursprüngliche Beifahrerin lief derweil um das Auto herum, um sich hinters Steuer zu setzen. Während ein bei dem 22-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest negativ verlief, wies ein Drogenvortest ein positives Ergebnis aus. In diesem Zusammenhang räumte der Fahrer ein, im Vorfeld Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Der Mann musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt wurde vorerst untersagt.
Kriminalitätslage
Sachbeschädigung
Wie am 01.01.2026 gegen 12.30 Uhr festgestellt wurde, hatten Kriminelle auf bislang unbekannte Art und Weise eine Fensterscheibe des Rathauses in der Schloßstraße in Raguhn-Jeßnitz beschädigt. Der finanzielle Umfang beziffert sich auf circa 300 Euro. Die Ermittler stießen diesbezüglich auf eine Zeugin, die in der benannten Straße einen dunklen Transporter beobachtet hatte, aus dem eine Person ausstieg und zündelte. Nachdem ein lauter Knall zu vernehmen war, fuhr das Fahrzeug in Richtung Jeßnitz davon. Ob ein Tatzusammenhang besteht, wird derzeit geprüft.
Sachbeschädigung
Auf einen Parkscheinautomat in der Köthener Lindenstraße hatten es Unbekannte zwischen dem 30.12.2025 und dem 02.01.2026 abgesehen. Die Täter zündeten im Bereich des Auswurfschachts für Parkscheine Pyrotechnik, wodurch der technische Ablauf der Apparatur nicht unerheblich beschädigt wurde. Die Schadenssumme liegt bei rund 2.500 Euro. Am Auswurfschacht konnten Restbestände von Feuerwerkskörpern festgestellt werden.
Sachbeschädigung
Sachschaden in Höhe von ungefähr 2.000 Euro hinterließ eine Gruppe Jugendlicher in der Silvesternacht in Zerbst. Wie eine Anwohnerin beobachtet hatte, zündeten die Personen in der Magdeburger Straße mehrere Raketen und lenkten diese gezielt auf dortige Hauswände, wodurch Sachschaden am Mauerwerk entstand. Ein „Corpus Delicti“ konnte noch in der Fassade steckend aufgefunden werden.
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