Polizeimeldung: 37/2026
Köthen, den 06.02.2026

Polizeimeldung Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld

Berichtszeitraum vom 05. bis 06.02.2026

Verkehrslage

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Ein 50-Jähriger befuhr am 06.02.2026 gegen 00.15 Uhr mit einer Sattelzugmaschine samt Anhänger die L 136 aus Richtung Hinsdorf kommend in Richtung Quellendorf. Unmittelbar hinter einer Rechtskurve kam er auf winterglatter Fahrbahn nach links von der Straße ab und kollidierte mit zwei Leitpfosten. Zudem kippte der Anhänger zur Seite. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am 06.02.2026 war ein 32 Jahre alter Mann gegen 5.30 Uhr mit einem PKW Mazda in der Gartenstraße in Raguhn-Jeßnitz unterwegs. Aufgrund eines ihm entgegenkommenden Fahrzeugs musste er verkehrsbedingt abbremsen, wodurch er die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen am rechten Straßenrand abgeparkten PKW Hyundai stieß. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils circa 6.000 Euro. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt stellenweise vereist.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

In Köthen befuhr ein 20-Jähriger mit einem PKW VW am 05.02.2026 gegen 19.30 Uhr die Lelitzer Straße aus Richtung Fasanerieallee kommend. Nach eigenen Angaben versuchte er sein Fahrzeug zu stoppen, da vor ihm an der Kreuzung zur Straße „An der Rüsternbreite/Konrad-Adenauer-Allee“ ein 56 Jahre alter Nutzer eines PKW VW an einer roten Ampel wartete. Der 20-Jährige jedoch geriet ins Rutschen und prallte gegen den vor ihm stehenden VW. Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf annähernd 7.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Aufgrund von Straßenglätte kam es am 05.02.2026 gegen 19.30 Uhr auf dem Köthener Bahnhofsplatz zu einem Verkehrsunfall. Ein 66 Jahre alter Busfahrer verlor witterungsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen einen am Fahrbahnrand parkenden PKW VW. Verletzt wurde niemand. Der Schadensumfang an beiden Fahrzeugen wurde auf jeweils circa 3.000 Euro geschätzt.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Ein 64-Jähriger war am 05.02.2026 gegen 16.30 Uhr mit einem PKW BMW in Zerbst in der Straße „Breite“ aus Richtung der Straße „Frauentorplatz“ kommend in Richtung der Straße „Wolfsbrücke“ unterwegs. Am dortigen Einmündungsbereich musste der Fahrer verkehrsbedingt seine Geschwindigkeit verringern. Die sich im Nachfolgeverkehr befindliche 21 Jahre alte Lenkerin eines PKW Skoda konnte ihren Wagen aufgrund der Wetterlage nicht rechtzeitig stoppen und fuhr auf den BMW auf. Die Höhe des Gesamtschaden liegt bei rund 2.000 Euro.

Kriminalitätslage

Feststellung von vermeintlichem Diebesgut

In den zurückliegenden Monaten kam es im Altkreis Bitterfeld zu mehreren Einbrüchen in Wohnhäuser. Polizeiliche Ermittlungen führten zu einem 34-Jährigen, der mit den verübten Taten in Zusammenhang stehen könnte. Er wurde im Januar dieses Jahres im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft. Dabei kam heraus, dass er mit einem gestohlenen Auto unterwegs war. Auch Schmuckgegenstände wurden bei ihm aufgefunden, bei denen die Polizei davon ausgeht, dass es sich um Diebesgut aus vorangegangenen Einbruchsdiebstählen handeln könnte. Geschädigte, denen entsprechender Schmuck abhandengekommen ist, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 03493/3010 bzw. per Mail efst.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de mit dem Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen in Verbindung zu setzen. Bildaufnahmen sind als Anlage beigefügt.

Sachbeschädigung

Unbekannte zerstörten in der Nacht vom 05. zum 06.02.2026 die Fensterscheibe einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Emil-Obst-Straße in Bitterfeld-Wolfen. Die Bewohnerin war gegen 3 Uhr aus dem Schlaf geschreckt und hatte ein klirrendes Geräusch gehört. Hinweise auf tatverdächtige Personen konnte die Polizei nicht erlangen. Der Sachschaden wurde mit annähernd 200 Euro beziffert.

Sonstiges

Die Polizei dein Freund und Helfer

Gegen 23.30 Uhr des 05.02.2026 meldete sich ein Busfahrer bei der Polizei, der im Rahmen des Schienenersatzverkehrs von Halle nach Bitterfeld-Wolfen unterwegs war und aufgrund der Wetterlage auf einer mit Kopfsteinpflaster versehenen Straße nicht mehr von der Stelle kam. Die Beamten organisierten einen Abschleppdienst, der die Fahrbahn mit Salz abstumpfte, sodass dem Bus die ungehinderte Weiterfahrt ermöglicht werden konnte.

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