Polizeimeldung: 49/2026
Köthen, den 18.02.2026

Polizeimeldung Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld

Berichtszeitraum vom 17. bis 18.02.2026

Verkehrslage

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Ein 83 Jahre alter Mann befuhr am 17.02.2026 gegen 15 Uhr mit einem PKW Ford die B 184 aus Richtung Bobbau kommend in Richtung Dessau-Roßlau. An der Kreuzung zur L 140 beabsichtigte er nach links in Richtung Salzfurtkapelle abzubiegen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einer sich im Gegenverkehr befindlichen 62-jährigen Nutzerin eines PKW VW. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden bemisst sich auf etwa 11.000 Euro. Die 62-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus versorgt.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Gegen 7.30 Uhr des 17.02.2026 war ein 39 Jahre alter Mann mit einem PKW Opel auf der B 185 aus Richtung Köthen kommend in Richtung Dessau-Roßlau unterwegs. In der Ortslage Rosefeld musste er verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte ein sich hinter ihm befindlicher 19-jähriger Lenker eines PKW Opel nicht rechtzeitig und fuhr auf. Die Schadenshöhe bemisst sich pro Fahrzeug auf annähernd 3.000 Euro. Der 39-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen war vor Ort im Einsatz.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

In Köthen stieß ein 76-Jähriger mit seinem PKW Mazda am 18.02.2026 gegen 11.30 Uhr beim Fahren in eine Stellfläche eines Supermarktparkplatzes in der Langenfelder Straße gegen einen in unmittelbarer Nähe abgestellten PKW Skoda. Die Schadenssumme beläuft sich auf jeweils circa 2.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Am 17.02.2026 gegen 12 Uhr streifte ein 45 Jahre alter Mann mit einem PKW VW im Vorbeifahren einen in der Straße „Am Sandberg“ in Salzfurtkapelle abgestellten Transporter eines Postzustelldienstes. Der Sachschaden an diesem wurde mit ungefähr 100 Euro angegeben. Der Schadensumfang am VW liegt bei annähernd 4.000 Euro.

Wildunfall

Zu einem Zusammenstoß mit einem Reh kam es am 18.02.2026 gegen 6 Uhr auf der B 185. Ein 57-Jähriger war mit seinem Mercedes zwischen Mosigkau und Rosefeld unterwegs, als kurz vor dem Ortseingang Rosefeld plötzlich und unerwartet vor ihm ein Reh auf die Fahrbahn lief. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte eine Kollision mit dem Wildtier nicht verhindert werden. Die Schadenssumme am PKW wurde auf ungefähr 6.000 Euro geschätzt. Das Reh verendete an der Unfallstelle.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Zeugen hatten am 17.02.2026 gegen 17.30 Uhr beobachtet, wie ein Mann in der Gartenstraße in Raguhn-Jeßnitz mehrfach einen Fernseher auf die Straße warf, sodass vorbeifahrende Fahrzeuge abbremsen und ausweichen mussten. Zudem randalierte er in seiner Wohnunterkunft und beleidigte und bedrohte Anwohner. Der 48-Jährige, der sowohl unter Alkohol- als auch unter Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde in eine Fachklinik eingewiesen.

Fahren unter Alkoholeinfluss

In der Brehnaer Straße in Bitterfeld-Wolfen kontrollierte eine Polizeistreife am 17.02.2026 gegen 22.30 Uhr den Fahrer eines E-Scooters. Hierbei fiel den Beamten sogleich der vom Nutzer ausgehende Alkoholgeruch auf. Ein Test vor Ort brachte einen vorläufigen Wert von 0,7 Promille zu Tage. Daraufhin unterzog sich der 30-Jährige einem beweissicheren Atemalkoholtest in einer nahegelegenen Polizeidienststelle, der den Vorwert annähernd bestätigte. Trotz untersagter Weiterfahrt trafen die Beamten gegen 00.10 Uhr des 18.02.2026 erneut auf den Mann, wieder auf dem Roller fahrend, aber diesmal in der Leipziger Straße. Ein abermaliger Test lag mit einem vorläufigen Ergebnis von 0,6 Promille immer noch über der erlaubten Grenze. Die Polizisten leiteten wiederum ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Der E-Scooter wurde nun sichergestellt.

Die Polizei dein Freund und Helfer

Eine nahe Angehörige wandte sich gegen 14 Uhr des 17.02.2026 an die Polizei und meldete einen 64 Jahre alten Mann aus dem Raum Zerbst als vermisst. Der ältere Herr, der gesundheitlich eingeschränkt ist, hatte gegen 8 Uhr desselben Tages sein Wohnhaus verlassen, um mit seinem Hund spazieren zu gehen und war seitdem nicht wieder zurückgekehrt. Die Polizei war mit Suchhunden und einem Hubschrauber im Einsatz und konnte den Senior gegen 16 Uhr in einem Waldstück nahe Gödnitz feststellen. Der Vermisste war in eine Notlage geraten, nachdem sich sein Bein zwischen Holzstämmen eingeklemmt hatte. Er war unterkühlt und hatte sich eine Wunde am Kopf zugezogen. Sein Hund war wohlauf. Rettungskräfte verbrachten den 64-Jährigen daraufhin in eine Klinik.

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