Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau
Berichtszeitraum vom 21.01.2026 bis 22.01.2026
Kriminalitätslage
Versuchter Betrug
Eine Strafanzeige wegen versuchtem Betrug erstattete ein 37-Jähriger schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er gab an, dass eine unbekannte Person über einen Messengerdienst Kontakt zu ihm aufnahm. Diese gab an, dass die Kontaktaufnahme im Zusammenhang mit einer Erbschaft bzw. Spende steht. Der Geschädigte wurde im weiteren Verlauf aufgefordert, seine Bankverbindung sowie eine Kopie seines Reisepasses zu übermitteln. Weiterhin sollte er eine Bearbeitungsgebühr entrichten. Der Geschädigte ging auf die genannten Forderungen nicht ein und verlangte, dass ihm die vermeintlichen Unterlagen postalisch zugesandt werden. Der Absender bestand jedoch darauf, dass der Vorgang nur online abgewickelt werde und drängte erneut auf die Herausgabe der Daten. Da der Geschädigte hinter der Kontaktaufnahme eine betrügerische Absicht vermutete, gab er auch weiterhin keine persönlichen Daten gegenüber dem Unbekannten preis und leistete auch keine Zahlungen, so dass durch sein besonnenes Handeln kein Schaden entstand.
Abgelaufene Kurzzeitkennzeichen
Auf einem Parkplatz in der Wolfgangstraße stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 21. Januar 2026 gegen 14:00 Uhr einen fahrenden PKW GMC fest, an dem abgelaufene Kurzzeitkennzeichen angebracht waren. Dieser wurde angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Im Rahmen der Kontrolle wiesen sie den 28-jährigen Fahrzeugführer darauf hin, dass die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nur bis zum 17. Januar 2026 Gültigkeit besaßen und nach diesem Zeitpunkt die Haftpflichtversicherung erloschen und somit kein Versicherungsschutz mehr besteht. Dem Beschuldigten untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt, die Kennzeichen wurden vor Ort abmontiert und das Fahrzeug verschlossen auf dem Parkplatz belassen. Zudem erwartet den Fahrzeugführer nun ein Strafverfahren wegen dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Brand eines Wohnhauses
Den Brand eines Wohnhauses in der Königendorfer Straße teilte die Rettungsleitstelle der Polizei in Dessau-Roßlau am 21. Januar 2026 gegen 15:00 Uhr mit. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten vor Ort brannte die obere Etage des Einfamilienhauses in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr hatte bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Die beiden Bewohner des Hauses befanden sich zur medizinischen Betreuung in einem Rettungswagen, der sie im Anschluss in ein Krankenhaus brachte. Zudem konnte ausgeschlossen werden, dass sich weitere Personen oder Tiere im Haus befinden. Nach Angaben des Sohnes, der in einem Nachbarhaus wohnt, hatte dieser bis zum Eintreffen der Feuerwehr versucht, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Er blieb dabei unverletzt. Eine Brandursache konnte durch den Einsatzleiter der Feuerwehr derzeit nicht benannt werden. Eine Brandursachenermittlung wurde eingeleitet und der Brandort für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Das betroffene Haus ist derzeitig nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe schätzte die Feuerwehr auf circa 115.000 Euro.
Tretroller entwendet
Strafanzeige wegen Diebstahl eines Stunt Scooter Roller erstattete ein 50-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Dieser gab an, dass er am 16. Januar 2026 gegen 19:00 Uhr feststellen musste, dass unbekannte Täter das Fahrzeug, welches auf einem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt in der Roßlauer Luchstraße abgestellt war, entwendet hatten. Den entstandenen Schaden bezifferte der Geschädigte mit etwa 120 Euro.
Balkonbrand
Über einen Brand einer Balkonmarkise im Meißelweg informierte die Rettungsleitstelle die Polizei in Dessau-Roßlau am 21. Januar 2026 gegen 17:20 Uhr. Polizeikräfte und die Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen gleichzeitig am Brandort ein. Die Markise war zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig abgebrannt, erloschen und keine weitere Flammenbildung erkennbar. Der Balkon als Brandort wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt und ein Verfahren zur Brandursachenermittlung eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro.
Führen eines Kfz unter Einfluss von Betäubungsmitteln
Im Rahmen ihre Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte der Zentralen Verfügungseinheit am 21. Januar 2026 gegen 23:00 Uhr in der Köthener Straße einen PKW Daimlerchrysler fest. Dieser wurde angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Im Rahmen der Kontrolle führten die Polizeibeamten bei dem 26-jährigen Fahrzeugführer einen Betäubungsmittelschnelltest durch. Dieser Test reagierte positiv. Die daraufhin notwendige beweissichere Blutprobenentnahme führte ein Arzt in einem Krankenhaus durch. Dem Betroffenen untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Verkehrslage
Radfahrer verletzt
Am 21. Januar 2026 gegen 10:10 Uhr ereignete sich auf der Albrechtstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 67-jähriger Fahrer eines PKW Kia befuhr die Albrechtstraße und folglich in den Kreisverkehr. Beim Verlassen des Kreisverkehrs in Richtung Wolfgangstraße kollidierte er mit einem kreuzenden 68-jährigen Radfahrer. Durch den Aufprall kam der Radfahrer zu Fall und verletzte sich nach derzeitigem Stand schwer. Zur medizinischen Versorgung wurde er mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Bei dem Unfallort handelt es sich seit 2024 um eine Unfallhäufungsstelle, bei der es immer wieder zu Kollisionen zwischen Radfahrern und PKW kommt. Als Unfallhäufungsstelle wird ein Ort bezeichnet, an dem sich innerhalb von drei Jahren mindestens fünf Unfällen ereignen, bei denen Personen verletzt werden. Aus diesem Grund ergeht noch einmal die Bitte an alle Verkehrsteilnehmer, im Straßenverkehr allgemein und an diesem Kreisverkehr insbesondere, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme walten zu lassen.
Vorfahrt missachtet
Im Einmündungsbereich Sandberg / Damaschkestraße kam es am 21. Januar 2026 gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 24-jähriger Fahrer eines LKW Kleintransporter Peugeot befuhr die Damaschkestraße in Richtung Kreuzbergstraße. In Höhe der Einmündung Sandberg kam es zur Kollision mit einem PKW Ford eines 63-jährigen Fahrers, der vom Sandberg nach rechts in die Damaschkestraße einbog. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen liegt bei etwa 20.000 Euro.
Ausparken
Beim Ausparken kam es am 21. Januar 2026 gegen 15:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 73-jährige Fahrerin eines PKW Ford touchierte beim rückwärtigen Ausparken in der Dessauer Straße in Roßlau einen parkenden PKW Skoda eines 44-Jährigen. Bei dem Unfall entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 1.000 Euro.
Wenden
Am 20. Januar 2026 gegen 18:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 184 in Richtung Wolfen ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW und einem LKW, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 56-jähriger Fahrer eines LKW Ford befuhr die Bundesstraße 184 in Richtung Wolfen. In einer langgestreckten Rechtskurve beabsichtigte er, mit seinem Fahrzeug zu wenden, musste jedoch aufgrund der Größe rangieren. Als er quer zur Fahrtrichtung stand, kollidierte ein aus Richtung Wolfen kommender PKW Renault einer 55-jährigen Fahrerin frontal mit dem Fahrzeug. Durch den Aufprall wurde der LKW Ford gegen einen hinter ihm stehenden PKW Volkswagen eines 29-jährigen Fahrzeugführers geschoben, der die Straße in Richtung Wolfen befuhr und aufgrund des Wendemanövers angehalten hatte. Die Fahrerin des PKW Renault wurde bei dem Unfall verletzt und nach medizinischer Versorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der LKW Ford und der PKW Renault waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde mit etwa 44.000 Euro beziffert.
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