Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau
Berichtszeitraum vom 22.01.2026 bis 23.01.2026
Kriminalitätslage
Führen eines Kfz unter Alkoholeinfluss
Polizeibeamte des Zentralen Einsatzdienstes stellten am 22. Januar 2026 gegen 01:00 Uhr in der Rosenburger Straße in Dessau einen PKW Opel fest. Im Rahmen einer durchgeführten Verkehrskontrolle bemerkten die Polizeibeamten bei der 44-jährigen Fahrzeugführerin Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert der oberhalb der erlaubten 0,49 Promillegrenze lag. Auch der im Anschluss durchgeführte beweissichere Atemalkoholtest in einer Wolfener Polizeidienststelle lag über diesem Wert. Der Betroffenen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine entsprechende Anzeige gefertigt.
Metallplatten entwendet
Zwischen dem 17. Dezember 2025 und dem 22. Januar 2026 verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu zwei leerstehenden Wohnkomplexen in der Windmühlenstraße. Dies teilte ein Mitarbeiter der zuständigen Wohnungsgenossenschaft der Polizei in Dessau-Roßlau mit. Die Täter entfernten zu diesem Zweck die an den Türen angebrachten Metallplatten und konnten so in die Wohngebäude eindringen. Es entstand Sachschaden, der mit circa 250 Euro beziffert wurde.
Versuchter Einbruch
Unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit vom 21. Januar 2026, 15:00 Uhr bis zur Feststellzeit am 22. Januar 2026 Zutritt zu einem Firmengelände in der Straße Am Waggonbau. Auf dem Gelände versuchten sie sich gewaltsam Zugang zu mehreren Lagerhallen zu verschaffen, was ihnen jedoch nicht gelang. Nach ersten Angaben wurde nichts entwendet. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 600 Euro.
Betrug
Eine Strafanzeige wegen Betrug erstattete am 22. Januar 2026 eine 18-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie hatte auf einer Verkaufsplattform im Internet Bücher zum Verkauf angeboten und die Option Direktzahlung gewählt. Kurze Zeit später meldete sich ein vermeintlicher Interessent, der angab, die Bezahlung über einen Bezahldienstleister abwickeln zu wollen. Nachdem die Geschädigte ihre dafür notwendige E-Mail-Adresse übermittelt hatte, entschied sich der Käufer dann doch, von dem Direktkauf Gebrauch zu machen. Die Geschädigte bekam eine E-Mail mit der Bitte, den darin hinterlegten Link zu bestätigen. Im Anschluss sollte sie ihre Bankdaten eingeben und eine vermeintliche Testzahlung in Höhe von etwas mehr als 1.800 Euro mittels push TAN bestätigen, was sie auch tat. Da diese erste Testzahlung nach Angaben des Käufers nicht funktionierte, forderte er die Geschädigte zu einer weiteren Zahlung in Höhe von knapp 840 Euro auf. Auch dieser Aufforderung kam die Geschädigte nach. Wenig später erschien ihr das Vorgehen jedoch merkwürdig, worauf sie umgehend ihr Konto bei ihrer Bank sperren ließ. Da die Geldbeträge zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebucht, sondern nur zur Überweisung vorgemerkt waren, entstand der Geschädigten zunächst kein finanzieller Schaden.
Verkehrslage
Vorbeifahren
Beim Vorbeifahren kam es am 22. Januar 2026 gegen 07:30 Uhr auf der Ziebigker Straße zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 32-jährige Fahrerin eines PKW Opel befuhr die Ziebigker Straße in Richtung Puschkinallee. Dabei touchierte sie beim Vorbeifahren einen parkenden PKW Volkswagen. Der dabei entstandene Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wurde mit etwa 2.000 Euro beziffert.
Radfahrer verletzt
Am 22. Januar 2026 gegen 08:10 Uhr ereignete sich am Kreisverkehr Kühnauer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Radfahrerin, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 68-jähriger Fahrer eines PKW Skoda befuhr den Kreisverkehr Kühnauer Straße / Gropiusallee und verließ diesen in Richtung Kühnauer Straße / Eisenbahnstraße. Dabei kam es zur Kollision mit einer querenden 36-jährigen Radfahrerin, die den Radweg der Kühnauer Straße nutzte und in Richtung Heinrich-Deist-Straße unterwegs war. Durch den Aufprall wurde die 36-Jährige leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.
Auffahrunfall
Eine 69-jährige Fahrerin eines PKW Volvo befuhr am 22. Januar 2026 gegen 10:00 Uhr die Kühnauer Straße in Richtung Ziebigker Straße und musste verkehrsbedingt an der Lichtzeichenanlage bei der Ampelfarbe „Rot“ halten. Eine nachfolgende 52-jährige Fahrerin eines PKW Volkswagen erkannte dies zu spät und es kam zur Kollision. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen lag bei knapp 100 Euro.
Vorfahrt missachtet
Ein 89-jähriger Fahrer eines PKW Fuji Heavy (Subaru) befuhr am 22. Januar 2026 gegen 12:30 Uhr die Zunftstraße in Richtung Kochstedter Kreisstraße. Zur gleichen Zeit befuhr ein 21-jähriger Fahrer eines PKW BMW die Handwerkerstraße in Richtung Mannheimer Straße. Im Kreuzungsbereich Zunftstraße / Handwerkerstraße kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Diese waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Fußgänger verletzt
Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden kam es am 22. Januar 2026 gegen 12:45 Uhr in der Zerbster Straße. Eine 81-jährige Fahrerin eines PKW Seat befuhr am 22. Januar 2026 gegen 12:45 Uhr die Rabestraße in Richtung Poststraße. Beim Abbiegen nach rechts in die Zerbster Straße kollidierte sie mit einem die Straße von rechts nach links querenden 83-jährigen Fußgänger. Durch den Aufprall zog sich der Fußgänger sowohl am Kopf und vermutlich auch an der Hüfte Verletzungen zu. Er wurde nach Erstbehandlung vor Ort zur weiteren medizinischen Versorgung, nach derzeitigem Stand schwerverletzt, mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des PKW blieb unverletzt. Es entstand kein Sachschaden.
Impressum:
Polizeirevier Dessau-Roßlau
Zentrale Aufgaben
Wolfgangstr. 25
06844 Dessau-Roßlau
Tel: (0340) 2503-302
Fax: (0340) 2503-210
Mail:za.prev-de@polizei.sachsen-anhalt.de
