Polizeimeldung: 39 / 2026
Dessau-Roßlau, den 06.02.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 05.02.2026 bis 06.02.2026

Kriminalitätslage

Computerbetrug

Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 45-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er musste bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge feststellen, dass unbekannte Täter am 29. Januar 2026 in einem Shop im Internet einen Kauf tätigten und beim Bezahlvorgang eine von ihm genutzte Online-Bezahlfunktion verwendeten, die mit seinem Kreditkartenkonto verknüpft ist. Dadurch wurde der Einkauf und auch die Zahlung in Höhe von knapp 250 Euro verifiziert. Der Geschädigte hat bereits sein Geldinstitut informiert und das Konto sperren lassen. Ob die Abbuchung bereits erfolgte, ist momentan nicht bekannt.

Computerbetrug

Ein 72-jähriger Geschädigter erstattete im Polizeirevier Dessau-Roßlau Strafanzeige wegen Betrug. Er gab an, dass er am 04. Februar 2026 gegen 15:00 Uhr auf dem Bildschirm seines Computers eine Meldung bekam, die ihm signalisierte, dass der Computer gesperrt wurde. In der Meldung war eine Telefonnummer angegeben, die der Geschädigte anrufen müsse, um die Sperrung aufzuheben. In dem folgenden Telefongespräch mit einem vermeintlichen Mitarbeiter eines bekannten Technologieunternehmens bekam er Hinweise, wie die Sperrung aufgehoben werden kann. In diesem Zusammenhang hinterfragte der Mitarbeiter auch die IBAN des Geschädigten, die dieser preis gab. In der weiteren Folge musste der Geschädigte feststellen, dass die unbekannten Täter von seinem Konto einen Geldbetrag in Höhe von knapp 240 Euro abgebucht hatten.

Urkundenfälschung

Einem Mitarbeiter einer Bank bemerkte auf einem Überweisungsträger am 29. Januar 2026 eine nicht korrekte Unterschrift. Betroffen war das Konto eines Vereins, von dem eine Geldsumme in Höhe von fast 5.000 Euro abgebucht werden sollte. Der Bankangestellte nahm Kontakt mit der 41-jähigen Bankbevollmächtigten des Vereins auf und erkundigte sich, ob die Überweisung rechtens sei und führte sie nach der Verneinung auch nicht aus. Als Mitarbeiter der Bank benötigte er dafür weder eine PIN noch eine TAN, die ein tatsächlicher Bankmitarbeiter auch nie abfragen würde. So konnte ein finanzieller Schaden für den Verein abgewendet werden.

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Am 05. Februar 2026 gegen 15:00 Uhr stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau eine weibliche Person fest, die mit einem E-Scooter die Poetschstraße befuhr. Da sich an dem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen befand, wurde sie angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Im Rahmen der Kontrolle konnte die 22-Jährige keinen Nachweis über eine abgeschlossene Haftpflichtversicherung vorweisen. Die Polizeibeamten untersagten ihr daraufhin die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Strafanzeige.

Geldbörse verschwunden

Nachdem eine 22-Jährige in einem Geschäft in einem Einkaufscenter in der Kavalierstraße an der Kasse ihren Einkauf bezahlt hatte, vergaß sie dort ihre Geldbörse. Als sie kurz darauf den Verlust bemerkte, begab sie unverzüglich zurück zu dem Geschäft. Dort konnte die Geldbörse jedoch nicht aufgefunden werden. Auch das befragte Personal konnte keine Angaben zum Verbleib der Geldbörse machen. In der Börse befanden sich neben persönlichen Dokumenten auch Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich sowie eine Geldkarte. Diese ließ die Geschädigte bei ihrer Bank umgehend sperren. Zudem erstattete sie Strafanzeige wegen Unterschlagung im Polizeirevier Dessau-Roßlau.

 

Verkehrslage

Auffahrunfälle

Ein 43-jähriger Fahrer eines PKW Ford befuhr am 05. Februar 2026 gegen 07:00 Uhr die Flößergasse in Richtung Rabestraße. Auf Höhe des dort befindlichen Kindergartens musste er verkehrsbedingt bremsen. Dies bemerkte ein hinter ihm fahrender 43-jähriger Fahrer eines PKW Volkswagen zu spät und es kam zur Kollision. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe auf etwa 4.500 Euro geschätzt wurde.

In der Herrmann-Köhl-Straße kam es am 05. Februar 2026 gegen 10:50 Uhr zu einem Auffahrunfall, nachdem ein 56-jähriger Fahrer eines PKW Audi, der in Richtung Mannheimer Straße unterwegs war, auf Höhe Junkerststraße verkehrsbedingt bremsen musste. Der hinter ihm fahrende 36-jährige Fahrer eines PKW Daimlerchrysler kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Am 05. Februar 2026 gegen 13:00 Uhr befuhr ein 73-jähriger Fahrer eines PKW Ford die Straße Friederikenplatz in Richtung Schlachthofstraße. Als er kurz hinter dem Jugendclub eine Person am linken Fahrbahnrand wahrnahm, bremste er ab, da er davon ausging, dass diese die Fahrbahn quert. Dabei kam es zur Kollision zwischen seinem Fahrzeug und einem hinter ihm fahrende PKW Opel eines 59-jährigen Fahrers. An den Fahrzeugen entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Glätteunfälle

Im Stadtgebiet von Dessau-Roßlau kam es im Zeitraum von gestern Mittag bis heute 06. Februar 2026, 06:00 Uhr aufgrund von extremer Straßenglätte zu insgesamt vier Verkehrsunfällen.

In der Kleinen Markstraße kam am 05. Februar 2026 gegen 14:15 Uhr eine 20-jährige Fahrerin eines Kleintransporters Mercedes-Benz, die in Richtung Hauptstraße fuhr, mit dem Fahrzeug trotz eingeleitetem Bremsversuch aufgrund von Straßenglätte ins Rutschen und kollidierte mit einem am Fahrbahnrand parkendem PKW Volvo. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro an den beiden Fahrzeugen.

Gegen 17:00 Uhr beabsichtigte am 05. Februar 2026 ein 62-Jähriger mit einem Kleintransporter Mercedes-Benz in eine Hoteleinfahrt in der Straße Am Lustgarten zu fahren. Hierbei musste er verkehrsbedingt halten, da ein Fußgänger die Einfahrt überquerte. Das Fahrzeug rutschte trotz betätigter Bremse die Einfahrt rückwärts hinunter und kollidierte im Anschluss mit einem in einer Parkbucht stehenden PKW Nissan. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Eine 30-jährige Fahrerin eines PKW Volkswagen befuhr am 05. Februar 2026 gegen 17:45 Uhr die Anshelm-Franz-Straße in Richtung Papst von Ohain-Straße. Als sie beabsichtigte, nach rechts auf die Papst-von-Ohain-Straße einzubiegen, kam sie aufgrund von Straßenglätte ins Rutschen und kollidierte in der weiteren Folge mit dem PKW Opel eines 25-Jährigen, der vor einem Hauseingang kurz angehalten hatte. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe auf etwa 3.000 Euro geschätzt wurde.

Am 05. Februar 2026 gegen 17:15 Uhr befuhr eine 54-Jährige mit einem PKW BMW die Kühnauer Straße, aus Richtung Kühnau kommend, in Richtung Finanzamt. Auf Höhe einer dort befindlichen Gartenanlage brach aufgrund von Straßenglätte das Heck ihres Fahrzeuges aus, das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad, kollidierte im Anschluss mit dem Bordstein und einer Schneewehe am rechten Fahrbahnrand und blieb dort stecken. Ein 54-jährige Fahrer eines Linienbusses, der zu diesem Zeitpunkt die Kühnauer Straße aus Richtung Finanzamt kommend, in Richtung Kühnau fuhr, beabsichtigte auf Höhe der Unfallstelle an zwei auf seiner Fahrbahn parkenden Fahrzeugen vorbeizufahren. Dabei brach das Heck des Busses aus und kollidierte mit dem verunfallten PKW BMW, der aus seiner Sicht am linken Straßenrand stand. Während an dem Bus keine Beschädigungen ersichtlich waren, entstand bei dem Unfall am BMW ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der BMW war nicht mehr fahrbereit.

 

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