Polizeimeldung: 46 / 2026
Dessau-Roßlau, den 13.02.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 12.02.2026 bis 13.02.2026

Kriminalitätslage

Warenbetrug

Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 60-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte am 01. Februar 2026 eine Bestellung in einem Onlineshop aufgegeben und als Zahlungsart Vorkasse gewählt. Nachdem er den Kaufbetrag von knapp 450 Euro auf das angegebene Konto überwiesen hatte, bekam er per E-Mail die Bestell- und Zahlungsbestätigung sowie den Hinweis, dass sich die Ware im Versand befindet. Seit dieser Mitteilung hatte der Geschädigte keinen Kontakt mehr zu dem vermeintlichen Verkäufer. Nach Recherchen im Internet stieß der Geschädigte auf mehrere Hinweise, dass es sich bei dem Onlineshop um einen Fakeshop handelt.

Fahrrad entwendet

Den Diebstahl seines Fahrrades der Marke Hercules zeigte ein 74-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach seinen Angaben hatte er das Fahrrad am 11. Februar 2026 gegen 13:00 Uhr in der Ratsgasse in einem Fahrradständer abgestellt und mit einem Fahrradschloss gegen Diebstahl gesichert. Als er gegen 15:00 Uhr zum Abstellort zurückkehrte, musste er feststellen, dass unbekannte Täter das Fahrrad entwendet hatten. Den entstandenen Schaden bezifferte der Geschädigte mit knapp 290 Euro.

Fahrgastunterstand beschädigt

Die Stadt Dessau-Roßlau erstattete eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie wurde am 09. Februar 2026 darüber informiert, dass unbekannte Täter eine Rückwandscheibe am Fahrgastunterstand der Bushaltestelle „AM Pollingpark“, Fahrtrichtung stadteinwärts, zerstörten. Der dadurch entstandene Gesamtschaden wurde mit etwa 700 Euro beziffert.

Geldbörse entwendet

Am 12. Februar 2026 erstattete eine 80-jährige Geschädigte Strafanzeige wegen Diebstahl ihrer Geldbörse. Sie hielt sich nach ihren Angaben gegen 12:00 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Zunftstraße auf. Als sie ihren Einkauf an der Kasse bezahlen wollte, musste sie feststellen, dass sich ihre Geldbörse nicht mehr in ihrer Handtasche befand. In der Geldbörse befanden sich persönliche Dokumente, Bargeld im oberen zweistelligen Bereich sowie eine Geldkarte. Die Geschädigte gab an, dass sie während ihres Einkaufes von einer männlichen Person angesprochen wurde und dieser sie womöglich ablenkte, um einer weiteren Person den Diebstahl zu ermöglichen.

Die Polizei rät:

Betrug

Einen Betrug zeigte eine 37-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie hatte am 12. Februar 2026 eine E-Mail bekommen, bei der sie davon ausging, dass diese von einem Vorgesetzten von ihr stammt. In der E-Mail wurde sie gebeten, insgesamt vier Geschenkgutscheine zu erwerben und die Gutscheincodes per Foto über einen Messengerdienst an eine angegebene Telefonnummer zu übermitteln. Dies tat sie in gutem Glauben. Als die Geschädigte nach der Übermittlung der Codes jedoch weitere Geschenkgutscheine kaufen sollte, wurde sie misstrauisch und versuchte Kontakt zu dem Absender der Mail aufzunehmen. Da dies nicht möglich war, kam sie der erneuten Aufforderung nicht nach, so dass es letztendlich bei einem Schaden in Höhe von 200 Euro blieb.

Geldbörse verloren

Den Verlust seiner Geldbörse zeigte ein 20-jähriger Geschädigter am Nachmittag des 12. Februar 2026 im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach seinen Angaben war er am Vormittag im Stadtgebiet von Dessau unterwegs. Seine Geldbörse hatte er beim Verlassen der Wohnung in seine Jackentasche gesteckt. Da er sie nicht benötigte, stellte er erst beim Wiedereintreffen an seiner Wohnanschrift gegen 13:30 Uhr fest, dass sich die Geldbörse nicht mehr in der Jackentasche befand. Der Geschädigte ging davon aus, dass er die Geldbörse verloren hat. In der Geldbörse befanden sich neben persönlichen Dokumenten auch Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich sowie eine Geldkarte. Die verloren gegangenen Dokumente wurden durch die Polizei zur Fahndung ausgeschrieben und die Sperrung der Geldkarte mittels KUNO-Verfahren veranlasst. Seine Bank wollte der Geschädigte über den Verlust selbst informieren. Als er am Abend seine Kontoauszüge überprüfte, musste er jedoch feststellen, dass unbekannte Täter seine Geldbörse wohl gefunden und mit seiner Geldkarte vor der Sperrung bereits mehrere Zahlungen veranlasst hatten. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von knapp 60 Euro.

 

Verkehrslage

Wildunfall

Zu einer Kollision zwischen einem PKW Mazda und einem Reh kam es am 12. Februar 2026 gegen 03:00 Uhr auf der Heidestraße. Zu dieser Zeit befuhr eine 59-Jährige die Straße in Richtung B 184, als das Reh plötzlich die Fahrbahn von rechts nach links querte. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Das Reh verschwand im angrenzenden Buschwerk.

Kollision zwischen Fahrrad und PKW

Ein 17jähriger Fahrradfahrer befuhr am 12. Februar 2026 gegen 15:20 Uhr den Fliederweg in Richtung Mühlengang. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit einem PKW Ford, der zu diesem Zeitpunkt die Mühlenreihe in Richtung Wiesenstraße befuhr. Beide Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Schaden am Fahrrad wurde mit etwa 150 Euro und der Schaden am PKW mit etwa 3.000 Euro beziffert.

Leicht verletzt

Am 12. Februar 2026 gegen 16:30 Uhr befuhr eine 18-jährige Fahrerin eines Kraftrad Zhejiang die Oranienbaumer Chaussee in Richtung Stadtzentrum. Auf Höhe der Wasserstadt stürzte sie in der dortigen Kurve, da sie vermutlich aufgrund der nassen Fahrbahn ins Rutschen kam. Bei dem Sturz verletzte sich die Fahrzeugführerin leicht. Sie begab sich zur medizinischen Versorgung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus. Das Kraftrad, an dem bei dem Unfall ein Schaden von etwa 300 Euro entstand, konnte vor Ort an die Mutter der Geschädigten übergeben werden.

Ausparken

Auf einem Parkplatz in der Heidestraße parkte am 12. Februar 2026 gegen 19:30 Uhr ein 60-jähriger Fahrer eines PKW Stellantis rückwärts aus einer Parklücke aus. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Ford eines 19-Jährigen, der den Parkplatz dahinter befuhr. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

 

Impressum:

Polizeirevier Dessau-Roßlau
Zentrale Aufgaben
Wolfgangstr. 25
06844 Dessau-Roßlau

Tel: (0340) 2503-302
Fax: (0340) 2503-210
Mail:za.prev-de@polizei.sachsen-anhalt.de

Anhänge zur Pressemitteilung