Polizeimeldung: 50 / 2026
Dessau-Roßlau, den 17.02.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 16.02.2026 bis 17.02.2026

Kriminalitätslage

Betrug

Einen Betrug zeigte eine 62-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie hatte auf einem Verkaufsportal im Internet einen Artikel angeboten. Kurze Zeit später bekam sie eine Kaufanfrage und im Anschluss eine Information, dass der Artikel über die Option Direktverkauf verkauft sei. Diesem Link folgend wurde die Geschädigte aufgefordert, weitere Schritte für die Verifizierung ihres Bankkontos vorzunehmen. Dazu sollte sie knapp 1.000 Euro per Echtzeitüberweisung an eine angegebene Kontonummer überweisen. Dieses Geld sollte nach Angaben der vermeintlichen Empfängerin, ohne ihr Konto zu belasten, umgehend zurückgebucht werden. Als die Geschädigte die Überweisung ausgeführt hatte, bekam sie im Chat die Mitteilung, dass die getätigte Zahlung nicht ersichtlich ist. Gleichzeitig sollte die Geschädigte einen weiteren Betrag von 550 Euro über einen Bezahldienstleister mit einer Bezahlmethode überweisen, die nur für persönliche Zahlungen an Freunde und Bekannte gedacht ist. Da der Geschädigten versprochen wurde, dass sie auch dieses Geld umgehend zurückbekommt, ging sie auf die Forderung ein. Als sie dann jedoch eine weitere Zahlung auf ein anderes Konto leisten sollte, wurde die Geschädigte stutzig und forderte ihr Geld zurück. Zudem vermutete sie nun eine Betrugsmasche und recherchierte im Internet. Bei der anschließenden Kontrolle ihrer Kontoauszüge stellte sie fest, dass ihre Bank zumindest die Echtzeitüberweisung der knapp 1.000 Euro abgelehnt hatte.

PKW nicht versichert

Auf einem Parkplatz in der Zerbster Straße stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 16. Februar 2026 gegen 09:35 Uhr einen PKW BMW fest, der dort ohne Kennzeichen stand. Bei der Überprüfung gab der 19-jährige Fahrer an, dass er mit dem PKW eine Probefahrt gemacht habe. Da er die dafür erforderlichen Überführungskennzeichen nicht fand, sei er ohne Kennzeichen gefahren. Zudem stellten die Polizeibeamten fest, dass sich unter dem Fahrzeug eine Ölspur gebildet hatte. Diese wurde im Anschluss durch die angeforderte Feuerwehr beseitigt. Dem Fahrzeugführer teilten die Polizeibeamten mit, dass der PKW ohne Kennzeichen nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf, da kein Versicherungsschutz in Form einer Haftpflichtversicherung besteht und aufgrund des technischen Defekts abgeschleppt werden muss. Zudem fertigten sie eine Strafanzeige wegen dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Geldbörse entwendet

De Diebstahl ihrer Geldbörse zeigte eine 84-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Sie hielt sich am 16. Februar 2026 zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Franzstraße auf. Als sie an der Kasse ihre Waren bezahlen wollte, musste sie feststellen, dass der mitgeführte Rucksack, den sie nach ihren Angaben auf dem Rücken trug, geöffnet war. Aus diesem fehlten mehrere persönliche Dokumente sowie ihre Geldbörse, in der sich Bargeld im oberen zweistelligen Bereich befand. Wie die Täter den Rucksack unbemerkt öffnen konnten, kann die Geschädigte nicht sagen.

Warenbetrug

Eine Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 44-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte am 07. Februar 2026 auf einem Verkaufsportal im Internet das Angebot eines Snowboards entdeckt, welches er käuflich erwerben wollte. Nach Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Verkäufer einigte man sich auf einen Preis, der knapp über 200 Euro lag. Das Geld zahlte der Geschädigte über einen Bezahldienstleister, allerdings ohne den angebotenen Käuferschutz in Anspruch zu nehmen. Nach der Zahlung reagierte der Verkäufer nicht mehr auf Nachrichten des Geschädigten, so dass keine Kontaktaufnahme mehr möglich ist. Bis zur Anzeigenerstattung wurde die Ware nicht geliefert und auch das Geld nicht zurücküberwiesen.

 

Verkehrslage

Vorfahrt missachtet

Am 16. Februar 2026 gegen 15:00 Uhr befuhr ein 18-jähriger Fahrer eines PKW Dacia die Wolfgangstraße in Fahrtrichtung Hans-Heinen-Straße. Als er beabsichtigte, in die Hans-Heinen-Straße einzubiegen, kam es zur Kollision mit einem von rechts kommenden vorfahrtsberechtigten 62-jährigen Fahrradfahrer. Der E-Bike-Fahrer kam jedoch nicht zu Fall und blieb unverletzt. Bei dem Unfall entstand am Fahrrad Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro, am PKW konnten keine Beschädigungen festgestellt werden.

Von der Straße abgekommen

Ein 30-jähriger Fahrer eines PKW Seat befuhr am 16. Februar 2026 gegen 10:45 Uhr die Bitterfelder Straße in Richtung Elisabethstraße. Auf Grund winterglatter Fahrbahn kam er im Kurvenbereich nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einem dort befindlichen Verkehrszeichen. Sowohl der PKW als auch das Verkehrszeichen wurden bei dem Unfall beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Kollision beim Ausparken

In der Junkersstraße kam es am 16. Februar 2026 gegen 14:40 Uhr zu einem Unfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Ein 18-jähriger Fahrer eines PKW Audi beabsichtigte vorwärts aus einer Parklücke auszuparken. Als er anfuhr, kam es zur Kollision mit einem von links kommenden PKW Daimlerchrysler eines 18-jährigen Fahrers. Durch den Aufprall wurde der PKW Audi nach rechts gegen einen parkenden PKW Skoda einer 61-Jährigen geschoben. Der Daimlerchrysler drehte sich durch den Aufprall nach rechts und kollidierte in der Folge mit dem PKW Ford einer 39-Jährigen. Sowohl der Audi als auch der Daimlerchrysler waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Fahrer des Audi verletzte sich bei dem Unfall und gab an, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wird mit circa 30.000 Euro beziffert.

Auffahrunfall

Zu einem Auffahrunfall kam es am 16. Februar 2026 gegen 19:15 Uhr. Ein 23-jähriger Fahrer eines PKW Mercedes-Benz befuhr zu diesem Zeitpunkt die Poststraße in Richtung Rabestraße. Am dort befindlichen Fußgängerüberweg musste er verkehrsbedingt halten. Eine hinter ihm fahrende 24-jährige Fahrerin eines PKW BMW geriet während des Bremsvorgangs aufgrund der herrschenden Witterungsbedingungen ins Rutschen, kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und es kam zur Kollision. Dabei wurden beide Fahrzeuge beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Kollision beim Vorbeifahren

Bei dem Versuch, an einem vor ihr haltenden LKW Daimler-Benz vorbeizufahren, kam es am 16. Februar 2026 gegen 10:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Die 33-jährige Fahrerin eines PKW Kia befuhr zu diesem Zeitpunkt die Mariannenstraße, aus Richtung Amalienstraße kommend, in Richtung Willy-Lohmann-Straße. Auf Höhe der Hausnummer 12 beabsichtigte sie, an dem vor ihr haltenden LKW, einem Zustellfahrzeug der Post, vorbeizufahren. Dabei kam ihr PKW ins Rutschen und kollidierte mit dem Fahrzeug. Der Kia war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die Fahrerin gab an, sich um die Bergung selbst zu kümmern. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.

Insgesamt gab es im Zeitraum vom 16. Februar 2026, 06:00 Uhr bis zum 17. Februar 2026, 06:00 Uhr insgesamt acht Verkehrsunfälle, die auf die winterlichen Witterungsbedingungen zurückzuführen sind und meist glimpflich verliefen.

 

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