Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau
Berichtszeitraum vom 19.02.2026 bis 20.02.2026
Kriminalitätslage
Betrug
Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 48-jähriger Geschädigter schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er hatte am 17. Februar 2026 auf einer Verkaufsplattform im Internet einen nicht näher beschriebenen Artikel erworben und den Kaufpreis in Höhe von 280 Euro auf das angegebene Konto überwiesen. Die Überweisung tätigte er über einen Bezahldienstleister, jedoch ohne dessen Käuferschutz in Anspruch zu nehmen. Am nächsten Tag bekam er von der tatsächlichen Inhaberin des Verkäuferkontos eine Nachricht. Diese teilte ihm mit, dass unbekannte Täter ihr Konto gehackt und in ihrem Namen vermeintliche Artikel zum Kauf angeboten hatten. Die betrügerische Absicht der unbekannten Täter bestand darin, den Kaufpreis für Waren zu kassieren, die nicht vorhanden sind und dementsprechend auch nie geliefert werden. Das durch den Käufer gezahlte Geld ging also direkt auf das Bankkonto der unbekannten Täter. Entsprechende polizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet.
Betrug
Eine Mitarbeiterin eines Dessauer Bauunternehmens erstattete am 19. Februar 2026 schriftlich Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Nach ihren Angaben bekam die Firma am 16. Februar 2026 eine Rechnung eines Lieferanten. Den Rechnungsbetrag im unteren fünfstelligen Bereich zahlte die Firma auf das angegebene Konto unter Nutzung der in der Rechnung aufgeführten Bankdaten. Am 19. Februar 2026 stellten die Mitarbeiter dann fest, dass die Bankverbindung der gezahlten Rechnung von der Bankverbindung der Originalrechnung, die im digitalen Postfach einging, abwich und die Zahlung somit auf ein durch Betrüger genutztes Konto erfolgte. Beide Rechnungen waren inhaltlich identisch und unterschieden sich lediglich durch die abweichende Bankverbindung. Über die Hausbank wurde nach Bekanntwerden des Betruges umgehend ein Überweisungsrückruf veranlasst. Dessen Ausgang stand zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch aus.
Sachbeschädigung an PKW
An einem PKW Toyota beschädigten unbekannte Täter die vorderen Scheibenwischer. Das Fahrzeug stand zwischen dem 18. Februar 2026, 11:00 Uhr und dem 19. Februar 2026, 13:30 Uhr abgeparkt in der Albrechtstraße. Die 67-jährige Geschädigte bezifferte den entstandenen Schaden auf etwa 100 Euro.
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Während ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 19. Februar 2026 gegen 13:45 Uhr eine männliche Person mit einem E-Roller fest. Diese befuhr zu diesem Zeitpunkt die Heidestraße. Da sich an dem Fahrzeug ein abgelaufenes blaues Versicherungskennzeichen befand, führten die Polizeibeamten eine Verkehrskontrolle durch. Im Rahmen der Kontrolle stellten sie fest, dass der 24-jährige Fahrzeugführer das Elektrokleinstfahrzeug ohne erforderliche Haftpflichtversicherung im öffentlichen Straßenverkehr führte. Aus diesem Grund wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine entsprechende Strafanzeige gefertigt.
Verkehrslage
Außenspiegel touchiert
Am 19. Februar 2026 gegen 11:00 Uhr befuhr eine 77-jährige Fahrerin eines PKW Volkswagen die Lindenstraße in Richtung Kleine Schaftrift. Als ihr auf Höhe der Gartenanlage „Gartenfreunde“ ein Fahrzeug entgegenkam, wich sie nach rechts aus. Dabei touchierte sie mit ihrem rechten Außenspiegel den linken Außenspiegel eines parkenden PKW Ford. Bei dem Unfall wurden beide Spiegel beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 850 Euro.
Unfall beim Einparken
In der Karl-Liebknecht-Straße beabsichtigte ein 84-jähriger Fahrer eines PKW Volkswagen am 19. Februar 2026 gegen 14:00 Uhr vorwärts in eine Parklücke einzuparken. Dabei fuhr er im Anschluss geradeaus weiter und durchbrach mit seinem Fahrzeug einen dort befindlichen Maschendrahtzaun. An dem PKW entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro, der Schaden am Zaun wurde auf etwa 300 Euro geschätzt.
Unfall mit verletzten Personen
Zu einem Unfall mit zwei verletzten Personen kam es am 19. Februar 2026 gegen 18:20 Uhr. Eine 30-jährige Fahrerin eines Volkswagen Multivan stand zu diesem Zeitpunkt an einer roten Ampel in der Argenteuiler Straße und beabsichtigte, nach links in die Mannheimer Straße abzubiegen. Als die Ampel auf „grün“ schaltete, fuhr sie kurz an, musste jedoch verkehrsbeding wieder stoppen, da ein vor ihr befindliches Fahrzeug anfuhr und unvermittelt wieder stehen blieb. Eine 18-jährige Fahrerin eines Hyundai, die sich mit ihrem PKW hinter den beiden Fahrzeugen befand, fuhr ebenfalls los und kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, so dass sie mit dem Volkswagen kollidierte. Durch den Aufprall verletzte sich die 30-Jährige sowie deren 32-jähriger Beifahrer. Beide lehnten eine medizinische Versorgung vor Ort ab und gaben an, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der an den beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden wurde mit etwa 10.000 Euro beziffert.
Verletzter Fahrradfahrer
Ein 21-jähriger Fahrradfahrer befuhr am 20. Februar 2026 gegen 05:30 Uhr den Fahrradweg der Kavalierstraße in Richtung Friedrichstraße in entgegengesetzter Richtung. Als er auf Höhe Bauhausmuseum die Fahrbahnseite wechselte, kam es zur Kollision mit einem PKW Opel eines 28-Jährigen, der zu diesem Zeitpunkt die Kavalierstraße befuhr. Bei dem Unfall verletzte sich der Radfahrer. Eine medizinische Versorgung lehnte er ab und gab an, im weiteren Tagesverlauf einen Arzt aufzusuchen. Eine Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt.
Wildunfall
Auf der Straße Am Hanfgarten kam es am 20. Februar 2026 gegen 05:40 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Reh und einem PKW Hyundai eines 62-Jährigen, als das Wildtier plötzlich die Straße von links nach rechts querte. Bei dem Zusammenstoß entstand an dem Fahrzeug Sachschaden in Höhe von circa 4.000 Euro. Das Reh verschwand im angrenzenden Waldgebiet.
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