Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau
Berichtszeitraum vom 23.02.2026 bis 24.02.2026
Kriminalitätslage
Nichtautorisierte Abbuchungen
Zwei Abbuchungen von seinem Konto musste ein 72-jähriger Geschädigter bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge feststellen. Bei dem Empfänger des Geldes handelt es sich um eine Firma, die dem Geschädigten unbekannt ist und mit der er nach eigenen Angaben keine Geschäftsbeziehung führt. Insgesamt lag der Buchungsbetrag bei knapp 200 Euro. Da er einen Betrug vermutet, zeigte er die beiden nicht von ihm autorisierten Abbuchungen am 23. Februar 2026 im Polizeirevier Dessau-Roßlau an und erstattete eine entsprechende Strafanzeige.
Betrug
Nachdem eine 54-Jährige Post von einem Inkassounternehmen bekam, da ein vermeintlich von ihr auf einer Verkaufsplattform bestellter Artikel zwar geliefert, aber nicht bezahlt wurde, nahm sie umgehend Kontakt zu dem Onlineversandhändler auf. Dabei musste sie feststellen, dass die angemahnte Bestellung nicht ihrem Kundenkonto zugeordnet werden konnte. Ihre anderen Bestellungen, die sie bei diesem Onlinehändler getätigt hatte, waren durch Lastschrifteinzüge beglichen. Die Geschädigte geht davon aus, dass unbekannte Täter unter ihrem Namen und ihrer Anschrift ein weiteres Kundenkonto eröffneten, über welches Bestellungen getätigt werden, ohne die dafür anfallenden Rechnungen zu begleichen. Aus diesem Grund erstattete sie am 20. Februar 2026 schriftlich eine Strafanzeige wegen Betrug im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Ein finanzieller Schaden ist der Geschädigten bisher nicht entstanden.
Betrug mit einem Streamingdienst
Strafanzeige wegen Betrug erstattete eine 38-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Sie hatte am 20. Februar 2026 eine E-Mail in ihrem Postfach, in der ihr mitgeteilt wurde, dass ihre Zahlungsdaten bei dem von ihr genutztem Streamingdienstanbieter nicht korrekt hinterlegt wären und eine Sperrung des Kundenkontos droht. Über den hinterlegten Link kam die Geschädigte auf eine Internetseite, auf der sie sich mit ihren Zugangsdaten für den Streamingdienst anmeldete. Anschließend sollte sie ihre persönlichen Daten, also Name und Adresse, sowie die Kreditkartendaten eingeben und dies mit dem übermittelten Zahlencode ihrer Bank bestätigen, was sie auch tat. Kurz darauf funktionierte der Zugang zu dem Streamingdienst nicht mehr. Zudem musste die Geschädigte feststellen, dass von ihrem Kreditkartenkonto durch unbekannte Täter mindestens vier Abbuchungen in einer Gesamthöhe von 1.650 Euro veranlasst wurden. Die Geschädigte ließ umgehend ihre Kreditkarte sperren. Inwieweit eine Rückbuchung durch die Bank erfolgen kann, ist nicht bekannt.
Fahrraddiebstahl
Den Diebstahl seines Fahrrades zeigte ein 61-Jähriger im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Er hatte sein Fahrrad am 23. Februar 2026 gegen 10:00 Uhr in einem Fahrradständer vor einem Einkaufscenter in der Zerbster Straße angestellt und mit einem Fahrradschloss gegen Diebstahl gesichert. Als er circa 45 Minuten später zum Abstellort zurückkehrte, musste er feststellen, dass unbekannte Täter den kurzen Zeitraum genutzt und sein Fahrrad im Wert von etwas mehr als 1.500 Euro entwendet hatten.
Geldbörse entwendet
Ein 43-jähriger Geschädigter erstattete am 23. Februar 2026 Strafanzeige wegen Diebstahl. Nach seinen Angaben hatte er gegen 12:30 Uhr an einem Automaten in der Poststraße Bargeld eingezahlt. Dabei legte er seine Geldbörse neben dem Automaten ab, tätigte die Einzahlung und verließ die Örtlichkeit. Gegen 13:00 Uhr bemerkte der Geschädigte dann das Fehlen seiner Geldbörse und begab sich umgehend zurück in die Bankfiliale. Dort konnte er die Geldbörse jedoch nicht mehr auffinden. Auch eine Nachfrage bei den dortigen Mitarbeitern verlief ergebnislos. In der Geldbörse befanden sich neben persönlichen Dokumenten auch drei Geldkarten sowie eine geringe Menge Bargeld. Die Schadenshöhe liegt im mittleren zweistelligen Bereich.
Verkehrslage
Unfall beim Einparken
In der Helene-Meier-Straße beabsichtigte am 23. Februar 2026 gegen 10:30 Uhr eine 73-jährige Fahrerin eines PKW Ford vorwärts am rechten Straßenrand einzuparken. Dabei touchierte sie einen bereits dort parkenden PKW Volkswagen eines 60-Jährigen. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.
Kollision mit dem Gegenverkehr
Am 23. Februar 2026 gegen 13:40 Uhr befuhr ein 62-jähriger Fahrer eines PKW Audi den Schloßplatz in Richtung Am Lustgarten. Als er beabsichtigte, nach links auf den Parkplatz vor der Marienkirche abzubiegen, kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden PKW BMW, der die Schloßstraße in Richtung Schloßplatz befuhr. Bei der Kollision verletzte sich die 20-jährige Fahrerin des BMW. Sie wurde nach medizinischer Versorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Den entstandenen Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen bezifferten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten auf etwa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Unfall beim Ausparken
Auf einem Parkplatz in der Askanischen Straße beabsichtigte am 23. Februar 2026 gegen 15:45 Uhr ein 21-jähriger Fahrer eines LKW Daimler rückwärts auszuparken. Dabei kam es zur Kollision mit einem hinter dem Fahrzeug befindlichen PKW BMW eines 20-Jährigen. Bei der Kollision entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.
Am 23. Februar 2026 gegen 20:00 Uhr touchierte ein 26-jähriger Fahrer eines PKW Ford beim rückwärtigen Ausparken aus einer Parklücke in der Wolfgangstraße einen rechts neben seinem Fahrzeug befindlichen PKW Daimler eines 22-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand dabei Sachschaden, dessen Höhe mit etwa 2.000 Euro beziffert wurde.
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