Polizeimeldung: 58 / 2026
Dessau-Roßlau, den 25.02.2026

Polizeimeldungen Polizeirevier Dessau-Roßlau

Berichtszeitraum vom 24.02.2026 bis 25.02.2026

Kriminalitätslage

Warenbetrug

Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 21-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er war am 17. Februar 2026 auf einer Verkaufsplattform im Internet auf das Inserat einer Musikbox gestoßen, die er käuflich erwerben wollte. Der Geschädigte nahm Kontakt zu dem vermeintlichen Verkäufer auf und es wurde eine Zahlung des Kaufpreises in zwei Raten vereinbart. Dabei sollte die erste Rate in Höhe von 100 Euro vor dem Versand der Ware und die zweite Rate in Höhe von 55 Euro nach Erhalt der Ware gezahlt werden. Nachdem der Geschädigte die erste Rate an den Verkäufer überwiesen hatte, reagierte dieser nach Erhalt des Geldes weder auf Anrufe noch auf gesendete Nachrichten, so dass eine Kontaktaufnahme nicht mehr möglich war. Bis zum Tag der Anzeigenerstattung am 24. Februar 2026 wurde weder die Musikbox geliefert noch das Geld zurückgezahlt.

Betrug

Am 24. Februar 2026 erstattete ein 85-Jähriger Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Er gab an, dass er Mitte August 2025 ein Rechnungsschreiben eines Mobilfunkanbieters in Höhe von knapp 60 Euro erhielt. Da sich der Geschädigte sicher war, keinen Vertrag mit diesem Unternehmen abgeschlossen zu haben, ignorierte er diese Zahlungsaufforderung. Daraufhin gingen bei ihm mehrere Schreiben eines Inkassodienstes ein. Als dann Anfang November 2025 die Forderung auf knapp 200 Euro angewachsen war, entschloss sich der Geschädigte, das Geld zu überweisen, um so weitere Maßnahmen zu vermeiden. Trotz dieser Zahlung erhielt er weitere Zahlungsaufforderungen, zuletzt am 18. Februar 2026 in Höhe von etwas mehr als 230 Euro. Eine Kontaktaufnahme mit dem Mobilfunkanbieter blieb nach Angaben des Geschädigten erfolglos. Ebenso führte die Kontaktaufnahme mit dem Inkassodienst zu keinem Ergebnis. Inwieweit hier berechtigte Forderungen bestehen oder eine Betrugshandlung vorliegt, ist nun Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

Falscher Mitarbeiter

Als ein 65-Jähriger am 24. Februar 2026 gegen 15:15 Uhr auf seinem Laptop den Internetbrowser öffnete, erschien auf dem Bildschirm eine Anzeige mit dem Hinweis, dass das Gerät einem Hackerangriff zum Opfer fiel. Zudem wurde eine Telefonnummer angezeigt, über die die Serviceabteilung eines bekannten Softwareherstellers erreicht werden kann. Nachdem der Geschädigte die Nummer wählte, meldete sich eine männliche Person, die sich als Servicemitarbeiter ausgab. Diese bestätigte den vermeintlichen Hackerangriff und gab an, dass vom Bankkonto des Geschädigten bereits mehrere unberechtigte Abbuchungen in Höhe von insgesamt etwa 2.100 Euro erfolgten. Gleichzeitig bot er an, bei der Rückgängigmachung der Abbuchungen behilflich zu sein. Auf dem Bildschirm erschien im weiteren Verlauf die Anmeldeseite der Hausbank des Geschädigten. Nachdem er sich dort angemeldet hatte, wurde er von dem vermeintlichen Mitarbeiter aufgefordert, zwei Transaktionen mittels TAN unter dem Vorwand zu bestätigen, die Abbuchungen so zu blockieren. Nachdem der Geschädigte dieser Aufforderung Folge leistete, war das Gerät wieder uneingeschränkt nutzbar. Erst zu diesem Zeitpunkt kam dem Geschädigten der Gedanke, dass es sich hier möglicherweise um einen Betrug handelt und suchte umgehend seine Bank auf. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass tatsächlich zwei Geldbeträge in einer Gesamthöhe von etwa 2.100 Euro von seinem Konto abgebucht wurden, dessen Autorisierung mittels TAN erfolgte. Sein Konto ließ der Geschädigte daraufhin vorsorglich sperren, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

Ladendieb

Ein Ladendieb in einem Einkaufsmarkt in der Dessauer Straße wurde der Polizei in Dessau-Roßlau am 24. Februar 2026 gegen 19:50 Uhr durch den Sicherheitsdienst mitgeteilt. Dieser hatte Ware, dessen Wert im unteren zweistelligen Bereich lag, aus den Verkaufsauslagen entnommen und anschließend den Kassenbereich verlassen, ohne diese zu bezahlen. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten vor Ort die Identität des 36-Jährigen fest und übergaben das Diebesgut wieder an das Verkaufspersonal. Dem Beschuldigten wurde durch den zuständigen Mitarbeiter ein einjähriges Hausverbot erteilt und eine entsprechende Strafanzeige wegen Diebstahl gefertigt.

 

Verkehrslage

Parkplatzunfall

Auf einem Parkplatz im Auenweg beabsichtigte am 24. Februar 2026 gegen 14:30 Uhr ein 66-jähriger Fahrer eines PKW GM Korea in eine Parklücke einzuparken. Als er seine Parkposition korrigieren wollte, touchierte er bei Rückwärtsfahren einen hinter seinem Fahrzeug stehenden PKW Ford einer 61-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe auf insgesamt 6.000 Euro geschätzt wurde.

Wildunfall

Am 24. Februar 2026 gegen 19:00 Uhr befuhr ein 50-jähriger Fahrer eines PKW Volkswagen die B 187 von Coswig kommend in Richtung Dessau. Kurz vor der Ortslage Roßlau kam es zur Kollision mit einem Reh, welches mittig auf der Fahrbahn stand. Dabei wurde der PKW im Frontbereich beschädigt. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Das Reh flüchtete in den angrenzenden Wald.

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