Polizeimeldungen Polizeirevier Jerichower Land
Berichtszeitraum 22.02.-23.02.2026
Tägliche Verkehrs- und Kriminalitätslage "Trunkenheit im Verkehr" "Unfall mit Reh" "Betrug über Liebesinserat"
Trunkenheit im Verkehr
Möckern, Upstallweg, 22.02.2026, 17:57 Uhr
Zeugen beobachteten, wie ein 29-jähriger Fahrzeugführer einen Fahrradständer touchierte und beschädigte, anschließend die Unfallstelle verließ, mehrfach Bordsteine überfuhr, den Pkw wiederholt abwürgte und die Scheibenwischer auf höchster Stufe laufen ließ, obwohl es nicht regnete. Nachdem die Polizei nun durch die Zeugen informiert worden war, konnte diese den stark alkoholisierten Mann in der Nähe eines Firmengeländes feststellen. Bei der Ansprache wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Einen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,52 Promille. Am Pkw wurden diverse frische Schäden festgestellt. Die Polizei stellte den Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr sicher. Außerdem erfolgte eine Blutprobenentnahme. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Unfall mit Reh
Zwischen Redekin und Genthin, Bundesstraße 107, 23.02.2026, 06:43 Uhr
Eine 36-jährige Fahrzeugführerin befuhr die B107 aus Richtung Redekin in Richtung Genthin. Während eines Überholvorgangs querte plötzlich ein Reh von links die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Tier. Am Pkw entstand Sachschaden.
Betrug über Liebesinserat
Landkreis Jerichower Land, 23.02.2026, 09:00 Uhr
Ein 84-jähriger Mann erschien heute im Polizeirevier und erstattete Anzeige wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit einer Partnervermittlungsanzeige. Nach seinen Angaben hatte er auf eine Kontaktanzeige reagiert und wurde daraufhin von einer Vermittlungsfirma angerufen. Für die Anfahrt einer Vertreterin zahlte der Mann 20 Euro in bar. Im Rahmen des Treffens wurden ihm durch die vermeintliche Vermittlerin verschiedene Unterlagen zur Unterschrift vorgelegt. Nach eigenen Angaben unterschrieb der Mann lediglich die Befragung, erhielt jedoch im Nachgang weitere Unterlagen, die er fristgerecht per Einschreiben zurücksandte. Im weiteren Verlauf erhielt der Mann Vorschläge zu sieben verschiedenen Frauen und wurde von zwei der vorgeschlagenen Personen kontaktiert. Für die Vermittlung sollte er eine Bearbeitungsgebühr in Höhe eines unteren vierstelligen Betrages zahlen. Die Überweisung wurde durch den Geschädigten ausgelöst, jedoch von seiner Bank nicht ausgeführt. Von der Bank wurde der Geschädigte auf einen eventuell bestehenden Betrug hingewiesen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei fortgeführt.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, bei Vertragsabschlüssen im Bereich der Partnervermittlung besonders aufmerksam zu sein und im Zweifel keine Zahlungen zu leisten, bevor die Seriosität des Anbieters geprüft wurde. Verschaffen sie sich selbst Bedenkzeit.
Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: za.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de
