Pressemitteilung: 075/2026
Magdeburg, den 26.02.2026

Staatsminister Robra zum Zukunftszentrum in Halle: „Bedeutung des Projektes nicht unterschätzen“

Für Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra ist und bleibt das Zukunftszentrum ein Projekt von nationaler Tragweite mit besonderer Bedeutung für Ostdeutschland und für den Standort Halle (Saale). Demnach verdiene das Projekt eine sachliche Debatte auf der Basis gesicherter Fakten: „Eine Vorfestlegung auf Basis vorläufiger Schätzungen wird der politischen Dimension des Projekts nicht gerecht.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Kostenentwicklung des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale) stellt Robra klar: „Die derzeit genannten Zahlen beruhen auf Schätzungen im laufenden Verfahren. Mit den nun freigegebenen Mitteln werden zunächst die weiteren Planungen ermöglicht; die haushaltsbegründenden Unterlagen sind erst 2027 dem Deutschen Bundestag vorzulegen. Es handelt sich also nicht um eine abschließende Festlegung, sondern um einen planungsbegleitenden Schritt in einem komplexen Großprojekt.“

Aus Sicht des Landes Sachsen-Anhalt sei ein schnelleres Vorgehen wünschenswert, so Robra. Zugleich sei es jedoch notwendig, den verantwortlichen Akteuren die erforderliche Zeit für belastbare Planungen einzuräumen. Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens gelte es vor allem die zeitnahe Besetzung der Programmgeschäftsführung anzustreben. Auf Grundlage der vom Bundestag bekräftigten Ergebnisse der unabhängigen Arbeitsgruppe ist durch die im September 2024 gegründete „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gGmbH“ ein detailliertes Konzept für das ausgewählte Wettbewerbsgebäude zu erarbeiten. Dabei seien Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zwingend zu beachten. „Das Zukunftszentrum steht vor einer entscheidenden Phase“, so Robra.

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